Mee(h)r Länder Natur pur: Die Lagune von Bibione by Antje Gerstenecker 10. Juli 2014 geschrieben von Antje Gerstenecker 10. Juli 2014 6,6K teilen teilen teilen E-Mail Wer an Bibione denkt, hat wahrscheinlich erst einmal lange breite Sandstrände, gespickt mit unzähligen Sonnenschirmen und Liegestühlen vor Augen. Dazu jede Menge Hotels und eine lange Strandpromenade mit zahlreichen Cafés, Restaurants und Shops. Bibione hat aber auch ein ganz anderes, stilles Gesicht: die Lagune. Unberührte Naturlandschaften und Strandkiefernwälder, die Lebensraum für zahlreiche, teils seltene Vogelarten und Pflanzen bieten. Die Lagune von Bibione bietet Lebensraum für zahlreiche seltene Pflanzen und Tiere Wo sich Strand und Lagune von Bibione treffen Im westlichsten Teil von Bibione treffen Strand und Lagune aufeinander. In diesem weitgehend unberührtem Naturschutzgebiet vermischen sich Salz- und Süßwasser. Zahlreiche seltene Pflanzen- und Tierarten gibt es hier: wilde Orchideen, Rhododendren, Strandkiefern und Heidekraut – ebenso wie zahlreiche Fisch- und Vogelarten. Mit Captain Igloo durch die Lagune von Bibione Mit Captain Igloo durch die Lagune von Bibione Am besten kann man diese einzigartige Naturlandschaft mit dem Boot erkunden. Captain Igloo bietet verschiedene Bootstouren durch die Lagune von Bibione an. Wir besuchen mit ihm Teile der Lagune und ein Fischerdorf mit den berühmten Fischerhütten (Casoni), die auf kleinen Inseln, im Schilf versteckt liegen. Heute werden sie allerdings nicht mehr von Fischern genutzt, sondern dienen als landestypische Ferienhäuschen. Man versucht, die Casoni zu bewahren und die Tradition damit fortzuführen. Die Schilfdächer der Casoni kann man schon von weitem sehen Casoni: die traditionellen Fischerhütten von Bibione Schon von weitem kann man die hohen Schilfdächer der Casoni sehen. Es ist schon ein idyllisches Fleckchen Erde. Auf der Fahrt sehen wir zahlreiche Vögel: Schwäne, Kormorane, Enten, Möwen und einige, die wir nicht näher bestimmen können. Nach etwa 20 Minuten erreichen wir die kleine Insel mit den traditionellen Fischerhütten. Wir haben ausgiebig Zeit, das kleine Feriendörfchen ausgiebig zu erkunden und zu fotografieren, bevor es ein leckeres BBQ mit typischen Spezialitäten aus der Region gibt: gegrillter Fisch und Meeresfrüchte, Polenta, Pasta und Antipasti – sehr lecker! Endlose Schilflandschaft in der Lagune von Bibione Viel zu schnell sind wir wieder zurück am Hafen. Ich hätte noch lange durch die kleinen Wasserwege der Lagune schippern können… Für alle, die ihren Urlaub in Bibione noch vor sich haben: ich würde empfehlen, eine solche Fahrt am Abend zu machen und den Sonnenuntergang vom Boot aus zu genießen. Das muss ein unvergessliches Erlebnis sein! Restaurant-Tipp für romantische Abendstunden: Ristorante ai Casoni Direkt am Hafen, gleich neben der Anlegestelle von Captain Igloo befindet sich übrigens ein wirklich empfehlenswertes Restaurant: Das „Ristorante ai Casoni“. Hier kann man direkt am Meer sitzen und die Abendstimmung samt Sonnenuntergang so richtig genießen. Auf der Karte findet man ausschließlich regionale Spezialitäten, vor allem aber sehr leckere Fischgerichte. Wer also einen Abend lang so richtig schlemmen und genießen möchte, findet hier die perfekte Location. Unser Tipp: einen Cocktail auf der romantischen Terrasse vor dem Restaurant genießen! Bildergalerie: Für romantische Abendstunden: Die Terrasse des Restaurants ai Casoni Ein Pavillion für romantische Stunden Kulinarische Köstlichkeiten aus dem Meer! Liebevoll geschmückte alte Fischerhütte in Bibione Nur noch selten zu sehen: Die traditionellen Schilfdächer in der Lagune von Bibione Die Casoni in der Lagune von Bibione unterscheiden sich durch bunte Fensterläden in leuchtenden Farben Fischerhütte in der Lagune von Bibione Die Casoni liegen idyllisch in der Lagune von Bibione Ein Häuschen für die Katze Ähnliche Beiträge:Caorle: Mit dem Boot durch die LaguneThermen von Bibione: Entspannung und WellnessBibione mit Kindern - Mitten drin ist auch mal schönBibione: Aparthotel Imperial - ideales Familienhotel… top 0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail Antje Gerstenecker Nach vielen Jahren im Ausland und Aufenthalten in den USA, Spanien und Ostafrika wieder zurück in Deutschland – doch das Fernweh ist geblieben. Noch immer Afrika im Herzen. Inzwischen Mami, PR-Beraterin, Buchautorin, Bloggerin, Safariexpertin und gleichbleibend reiseverrückt. Immer auf der Suche nach dem „Buschfeeling“, ungewöhnlichen Zielen in der Nähe und Ferne, Natur pur, perfektem Entertainment, absoluter Stille und Kindertrubel. Schwer beschäftigt, die Balance zwischen Arbeit, Familie, Freunden, Schreiben, Haushalt, Garten und Fernweh zu finden! Vorheriger Beitrag Cesenatico – Warum die Hafenstadt einen Besuch wert ist! Nächster Beitrag Rio de Janeiro – was für eine Stadt! Hinterlasse einen Kommentar Cancel Reply Save my name, email, and website in this browser for the next time I comment. E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren. Auch möglich: Abo ohne Kommentar. Bitte lies die Hinweise zu der Datenschutzerklärung.