Herrenberg: Fachwerk-Romantik und traumhafte Aussichten

by Antje Gerstenecker

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Wart ihr schon mal in Herrenberg? Falls nicht, dann wird es höchste Zeit! Das kleine Städtchen mit seinen zauberhaften Fachwerkhäusern kann nicht nur einen der schönsten Markplätze in der Region aufweisen, sondern bietet auch jede Menge schöner Cafés und Restaurants, hübsche Läden und abwechslungsreiche Wanderwege. Als Höhepunkt kann man dann noch die Aussicht vom Schönbuchturm über den Schönbuch bis hin zum Albtrauf, über den Schwarzwald und – bei guter Sicht – bis zu den Alpen genießen. Es gibt also jede Menge Sehenswertes in Herrenberg.

Herrenberg erkunden

Tatsächlich kannten wir Herrenberg nur vom Vorbeifahren, -wandern oder -radeln. Da wir uns dieses Jahr aber entschlossen haben in Deutschland zu bleiben und uns Zeit für das Erkunden der näheren Umgebung zu nehmen, lag es nahe, mal einen Abstecher nach Herrenberg zu machen.

Ausflugsziel nahe Stuttgart

Überrascht stellten wir fest, dass wir nach Herrenberg mit der S-Bahn tatsächlich ziemlich genauso lange unterwegs sind wie in die Stuttgarter Innenstadt. Etwas mehr als 20 Minuten und wir sind da. Vom Bahnhof aus geht man nur ein paar Minuten bis zur Altstadt.

Wir beschließen uns erst einmal die Altstadt anzusehen und schlendern durch die kopfsteingepflasterten Straßen. Unterwegs entdecken wir gleich mehrere nette Cafés und Restaurants und beschließen erst einmal bei “Hinz und Kunz” eine kleine Pause einzulegen. Bei über 30 Grad ist eine der erfrischenden hausgemachten Limonaden genau das Richtige.

Marktplatz mit Fachwerkhäusern

Weiter geht es vorbei an hübschen Fachwerkhäusern und allerhand kleinen Entdeckungen zum Marktplatz. Dieser gilt zurecht als einer der schönsten in ganz Baden-Württemberg. Malerisch säumen die bunten Fachwerkhäuser den Platz rund um den Stadtbrunnen. Es fällt auf, dass viele von ihnen ziemlich schief sind. Das liegt an der Bodenbeschaffenheit des Untergrunds. Dieser ist nicht stabil und es kommt immer wieder zu Verschiebungen, die sich dann auf die Häuser auswirken.

Vor dem Rathaus kann man sich anhand eines Bronzemodells einen Überblick über die Altstadt verschaffen. Hier beginnt auch der Skulpturenpfad, der hinauf zum Schlossberg führt (dazu später noch mehr).

Treppe zum Paradies

Die Paradiesstaffel führt hinauf zur berühmten Stiftskirche. Wie zu erwarten ist der Weg ins Paradies steil und anstrengend. Dafür ist die Stiftskirche aber durchaus entgegenkommend. Aufgrund des instabilen Untergrunds kommt sie der Altstadt alljährlich einen Millimeter entgegen. Hoffen wir mal, dass sie dieses Tempo erst einmal beibehält und nicht irgendwann mal etwas schneller in der Altstadt vorbeischauen will. 😉
Die imposante Lage auf dem Schlossberg sorgt dafür, dass sie schon von Weitem das Stadtbild beherrscht. Wie eine Glucke scheint sie die Häuser der Altstadt zu bewachen.

Die Kirche war die erste spätgotische Hallenkirche in Württemberg, wurde aber im Laufe der Jahre immer wieder umgebaut. Im Inneren befindet sich auch ein Glockenmuseum., das aktuell aufgrund der Corona-Pandemie nicht besichtigt werden kann. Aber zwei Glocken kann man im Vorraum der Stiftskirche näher betrachten – und auch sonst gibt es jede Menge Sehenswertes in Herrenberg.

Idylle: Skulpturenpfad zum Schlossberg

Wir folgen dem Skulpturenpfad weiter den Schlossberg hinauf und bewundern vor allem den Spielaltar, der ganz neue Perspektiven auf die Stiftskirche bietet. Gleich danach entdecken wir das alte Stadttor von Herrenberg – eine wirklich idyllische Ecke.

Dann geht es weiter bergauf bis wir schließlich die alte Schlossruine erreichen. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick über Herrenberg und die alte Stadtmauer.

Im Sommer dient der Schlossberg auch als Location für das Sommernachtskino – definitiv ein herrlicher Ort um einen Film unterm Sternenhimmel zu genießen.

Hier oben befindet sich auch der Schlosskeller, der einen schönen Biergarten mit grandioser Aussicht bietet.

Lauschtour von der Altstadt zum Schönbuchturm

Der Besuch in der Altstadt von Herrenberg lässt sich wunderbar mit einer Wanderung zum Schönbuchturm verbinden. Wer mag kann einer Lauschtour folgen und erhält so jede Menge interessanter Infos über die wichtigsten Orte der Stadt. Dafür müsst ihr euch nur die Lauschtour-App auf euer Handy laden und die Herrenberger Turm-Tour auswählen. Der Rundweg ist knapp 8 Kilometer lang und man benötigt ca. 2 Stunden – wer mag, kann einen Weg mit dem Bus zurücklegen, der stündlich zwischen dem Stadtzentrum und dem Schönbuchturm verkehrt.

Beeindruckend: der Schönbuchturm

Der Schönbuchturm , der erst 2018 eröffnet wurde, ist eine filigrane Konstruktion aus Holz und Drahtseilen. 176 Stufen führen hinauf auf das oberste Plateau. Von hier oben haben wir einen atemberaubenden Blick über das Schönbuch, den Albtrauf und den Schwarzwald. Bei guter Sicht kann man bis zu den Alpen sehen.

Die Stufen sind übrigens sehr angenehm zu gehen und der Aufstieg ist weit weniger anstrengend, als es im ersten Moment den Anschein hat. Der Ausblick ist die Anstrengung auf jeden Fall mehr als wert!

Den Abend lassen wir schließlich im Naturfreundehaus unweit des Schönbuchturms ausklingen. Das Essen ist sehr gut und die Lounge gefällt uns sehr gut.

Ganz bestimmt werden wir bald wieder kommen – für einen ausgedehnten Bummel durch die kleinen Läden und wenn gute Fernsicht ist, um den Ausblick vom Schönbuchturm zu genießen.

Tipps: Sehenswertes in Herrenberg

Wer Herrenberg kennenlernen möchte, sollte auf jeden Fall einen Bummel durch die Altstadt machen und den Skulpturenweg hinauf zum Schlossberg gehen.

Wer mehr Zeit hat, kann die Lauschtour vom Marktplatz zum Schönbuchturm machen. Dafür muss man die kostenlose Lauschtour-App auf Handy laden und die Turm-Tour Herrenberg auswählen.

Einen schönen Kinderspielplatz findet ihr in der Altstadt direkt an der Stadtmauer , direkt neben der Treppen, die vom Schlossberg hinab in die Altstadt führen (Wengertweg 2).

Beim Schönbuchturm gibt es auch einen Klettergarten und ein Wildgehege.

Der Schönbuchturm kostet übrigens keinen Eintritt und auch das Parken ist kostenlos.

Von Stuttgart aus gelangt man bequem mit der S-Bahn (S1) bequem direkt ins Zentrum von Herrenberg.

Ihr seht – es gibt jede Menge Sehenswertes in Herrenberg zu bestaunen – ein perfektes Ausflugsziel für einen erlebnisreichen Tag mit der ganzen Familie.

Lust bekommen, weitere Städtle in der Region Stuttgart zu besuchen? Wie wäre es mit einem Ausflug nach Waiblingen? Dort kann man mit SUP-Boards oder Kanus die Talaue erkunden und entlang der Altstadt paddeln!.

Oder einer Wanderung auf einem der Löwenpfade bei Göppingen?

Weitere Tipps für die Region Stuttgart findet ihr auch hier.

Hinweis: Dieser Beitrag entstand im Auftrag der Region Stuttgart Marketing- und Tourismus GmbH im Rahmen der Kampagne #nahstattfern

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