Kenia: A Walk down Memory Lane – Wie sehen die ASC Hotels heute aus?

geschrieben von Antje Gerstenecker 3. November 2017
Kenia: A Walk down Memory Lane – Wie sehen die ASC Hotels heute aus?

Wie sehen die ASC-Hotels heute aus? Was ist aus dem einst größten Reiseveranstalter für Ostafrika geworden? Da gibt es leider nicht viel positives zu berichten. Der African Safari Club ist Geschichte. Kurz zusammengefasst: alles weg! Zurück bleiben schöne Erinnerungen und traurige Geschichten – vor allem für viele der zahlreichen Mitarbeiter, für die das Ende des ASC auch gleichzeitig der finanzielle Ruin bedeutete.

Bei unserer diesjährigen Kenia-Reise verbrachten wir auch ein paar Tage in Bamburi an der Nordküste von Mombasa. Wir übernachteten in der Severin Sea Lodge – also in direkter Nachbarschaft zu meiner alten Heimat. Natürlich wollte ich meinen Kindern den Ort zeigen, an dem ich einst gelebt habe (zumindest das, was noch davon übrig war). Und so machten wir uns auf zu einem Strandspaziergang zum ehemaligen ASC-Gelände.

Der große Schock blieb dieses Mal aus

Der große Schock, den ich bei meinem letzten Besuch auf dem Gelände erlebte, blieb dieses Mal aus – ich war vorbereitet. Dennoch war es wieder ein sehr seltsames Gefühl, durch die Anlage zu gehen und alte Erinnerungen aufleben zu lassen.

Am Strand wartete die erste Überraschung auf uns. Der Strandbereich vor dem Paradise Beach Hotel ist blitzsauber und gepflegt. Das Hotel ist wieder eröffnet.

Auf der linken Seite, unterhalb des Shanzu Hotels, lagerten einige Boote, ansonsten war der Bereich leer.

ASC Hotels Kenia, Strand

Der Strand beim Paradise Hotel ist wieder schön und gepflegt

ASC Hotels Kenia, Boote am Strand

Am Strand unterhalb des Shanzu Hotels liegen Boote

Im Paradise Hotel pulsiert wieder das Leben

Wir gingen die Stufen hinauf zum Hotel und wurden sofort von einem Askari abgefangen. Als ich ihm den Grund meines Besuchs erklärte, war er bereit, uns durch die Anlage zu führen. Der Weg zum Shanzu Hotel ist blockiert, aber die Gebäude, die neben dem Paradise Hotel lagen, schienen ebenfalls renoviert zu sein.

Pride Inn hat das Hotel komplett renoviert und neu eröffnet. Der Umbau war wirklich erfolgreich, man kann sagen, das Paradise Hotel erstrahlt in neuem Glanz.

Die Kinder waren völlig begeistert von der Poolanlage. Hier ist ein absoluter Kindertraum entstanden. Rutschen, Wasserspielplatz, Wasserfälle und Springbrunnen – ein großartiger Wasserspielplatz!

Der alte Pool samt Poolbar war noch da, allerdings kamen noch weitere Pools dazu. Das Hotel schien sehr gut besucht zu sein. Die Hotelgäste schienen durchweg aus Kenia bzw. den angrenzenden Ländern zu kommen.

Wie schön, die Hotelanlage wieder pulsierend und voller Leben zu sehen. So eine Poolanlage hätte ich mir damals schon gewünscht!

Insgesamt wirkt das ganze Hotel sehr gepflegt und sauber.

ASC Hotels Kenia, Pride Inn Paradise Hotel

Hier laufen gerade die Vorbereitungen für eine Geburtstagsfeier – die neue Hotelanlage ist ein ideal für Familien

ASC Hotels Kenia, Paradise Beach Hotel

Ein Kindertraum: der Wasserspielplatz des Paradise Hotels

Paradise Hotel, Kenia

Der alte Pool ist noch erhalten – einige neue Pools sind dazugekommen

ASC Hotels, Kenia, Paradise Beach Hotel

Das Paradise Beach Hotel erstrahlt in neuem Glanz

Wir verließen die Hotelanlage und gingen hinüber zu den anderen ASC-Hotels. Die Anlagen sind nicht mehr verbunden, d.h. wir mussten ein ganzes Stück außenherum gehen um zum nächsten Hotel zu gelangen. Das Shanzu Hotel schien das neue Paradise Hotel integriert zu sein.

Kühe und Ziegen grasen auf dem ehemaligen ASC-Gelände

Ein Stück weiter gelangen wir in den ehemaligen Park der ASC-Hotels. Hier bot sich ein fast idyllisches Bild. Zahlreiche Kühe und Ziegen grasten hier gemächlich im ehemaligen Paradies.

Lost Places, ASC Hotels Kenia, Parkanlage

Kaum vorstellbar, wie es hier früher einmal ausgesehen hat

ASC Hotels Kenia, Park

Im ehemals traumhaften Park grasen heute Kühe und Ziegen

ASC Kenia, Logo

Das so vertraute Logo, noch immer an der Wand des Twin Star Nachtclubs sichtbar

Das ASC-Logo erinnert an längst vergangene Zeiten

An der Hauswand des früheren Twin Star Nachtclubs, war noch immer das African-Safari-Club-Logo zu sehen – reichlich abgeblättert, aber noch immer gut zu erkennen.

Das Coral Beach Hotel ist abgeriegelt, aber durch einige Löcher im Zaun können wir erkennen, dass es weitgehend abgerissen wurde. Es standen nur noch Teile einiger Gebäude, in denen die Gästezimmer untergebracht waren. Der Block in dem sich meine Wohnung befand ist komplett verschwunden, ebenso wie die Rezeption und der Speisesaal.

Lost Places, ASC Hotel, Kenia, Coral Beach Hotel 2

Tja, hier war einst meine Wohnung – alles weg…

Lost Places, ASC Hotel, Kenia, Coral Beach Hotel 2

Der Twin Star Nachtclub. Das Gebäude in dem meine Wohnung war, lag direkt dahinter und ist jetzt komplett abgerissen

Lost Places, ASC Hotel, Kenia, Coral Beach Hotel 1

Was vom Coral Beach übrig blieb…

Die Reste des Head Offices

Vom Head Office stand nur noch ein Teil, mein ehemaliges Büro war in dem Bereich, der abgebrochen wurde. Ein seltsames Gefühl – die Orte meiner Erinnerung – einfach komplett weg…

Lost Places, ASC Hotel, Kenia, Park

Die Straße vom Paradise Hotel zum Palm Beach Hotel. Links waren einst üppig blühende Bougainvillea-Büsche (und dahinter die Parkplatze und das Coral Beach Hotel), rechts der paradiesische Park und die Tennisplätze

Lost Places, ASC Hotel, Kenia, Head Office

Das Head Office – zumindest das, was noch davon übrig ist..

Lost Places, ASC Hotel, Kenia, Einfahrt

Einst war hier die Einfahrt zu den Hotels Palm, Coral, Shanzu und Paradise. Rechts waren die Tennisplätze, links die Volleyballanlage

Lost Places, ASC Hotel, Kenia, Palm Beach Eingang 1

Nur das Schild erinnert noch daran, dass hier einst riesige Hotels in einer Parkanlage standen

Das Palm Beach Hotel scheint wieder bewohnt

Wir gingen hinüber zum Palm Beach Hotel. Hier entdecken wir Wäscheleinen mit Klamotten und hören ein Radio im Hintergrund plärren. Offensichtlich sind hier Menschen eingezogen und nutzen die verbliebenen Räume und ehemaligen Büros als Unterkunft.

Im Rezeptionsbereich blätterte die Farbe der Wandmalereien ab. Ehrlich gesagt fand ich sie nie besonders geschmackvoll – mir gefielen die unbemalten Wände von früher weit besser, doch der bröckelnde Putz und die Farbfetzen sorgen jetzt für einen morbiden Charme.

Lost Places – der Charme verlassener Orte

Es ist diese besondere Atmosphäre der Lost Places, der verlassenen Orte, die von der Natur zurückgeholt werden. Die Erinnerungen die durch die zerfallenen Räume wabern und der ehemalige Glanz, der sich noch immer erahnen lässt.

Lost Places, ASC Hotel, Kenia, Palm Beach Rezeption 4

Affen tollen durch die Ruinen des Hotels

Lost Places, ASC Hotel, Kenia, Palm Beach, Rezeption 3

Die Büros hinter der Rezeption sind inzwischen bewohnt. Im Hintergrund plärrt ein Radio, wir entdecken Wäsche, die an einer Leine zum Trocknen aufgehängt ist

Lost Places, ASC Hotel, Kenia, Palm Beach Wandmalereien 2

Wie aus einer anderen Welt, wirken die Wandmalereien in der Rezeption

Lost Places, ASC Hotel, Kenia, Palm Beach Rezeption 2

Dass dies mal die Rezeption war, ist kaum mehr zu erkennen.

Lost Places, ASC Hotel, Kenia, Palm Beach Rezeption 1

Unglaublich, hier war mal für einige Zeit mein Arbeitsplatz…

Lost Places, ASC Hotel, Kenia, Palm Beach Wandmalereien 1

Die Wandmalereien sind an einigen Stellen kaum mehr zu erkennen.

Lost Places, ASC Hotel, Kenia, Palm Beach Bar 1

Hier war früher die Bar und weiter hinten der Eingang zum Speisesaal

Lost Places, ASC Hotel, Kenia, Palm Beach Speisesaal

Der ehemalige Speisesaal des Palm Beach Hotels

Lost Places, ASC, Kenia, Palm Beach Hotel, Eingang Küche 2

Die Schrift am Eingang zur Küche ist noch gut zu erkennen

Erinnerungen an glanzvolle Zeiten

Still stehen wir da und betrachten die Szenerie um uns. Ein paar Affen kletterten über die Ruinen – sie fühlten sich offensichtlich sehr sicher und ließen sich von uns nicht stören – hier war schon längst niemand mehr, der sich verscheuchte.

Mir fiel es schwer, den Kindern zu erklären, wie es hier einst aussah. Um sich das wirklich vorstellen zu können, muss man es wahrscheinlich tatsächlich mal zu Glanzzeiten gesehen und erlebt haben.

Der Pool ist noch da, ebenso die Gebäude mit den Zimmern – aber alles so zerfallen, dass da nichts mehr zu retten ist.

Lost Places, ASC Hotel, Kenia, Palm Beach Pool 1

Lost Places, ASC Hotel, Kenia, Palm Beach Zimmer 1

Lost Places, ASC Hotel, Kenia, Palm Beach Pool 2

Lost Places, ASC Hotel, Kenia, Palm Beach Pool 2

Wieder einmal fragte ich mich, wie es so weit kommen konnte. Viele Geschichten habe ich auf dieser Reise gehört – viele schöne Erinnerungen an die glanzvolle ASC-Zeit. Aber durchweg traurige über die letzten Jahre und das Ende dieser Institution. Ein Stück weit ist die Firma sicherlich an Größenwahn, mangelndem Verantwortungsbewusstsein und fehlender Empathie Mitarbeitern und Gästen gegenüber gescheitert.

Was bleibt sind viele schöne Erinnerungen – aber auch ein sehr fahler Beigeschmack…

 

Kennt ihr den African Safari Club von früher?

Habt ihr dort schon mal euren Urlaub verbracht oder gar dort gearbeitet?

Welche Erinnerungen habt ihr? Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr diese in den Kommentaren mit uns teilt!

 

Der Beitrag darf gerne geteilt werden – aber bitte mit Quellenangabe! Danke 🙂

 

111 Kommentare

Suse 3. November 2017 - 19:50

Ja liebe Antje, ich kenne den ASC von früher. Als 11jährige das 1. Mal 1983 mit meinen Eltern besucht, es folgten weitere Ferien – meist im Coral/ Palm Beach. Später reiste ich mehrfach mit meinem Mann nach Kenja – so hatte dieses wunderbare Land und der damals tolle ASC ihn auch verzaubert. Einmal waren wir sogar im Watamu Beach. Die Safari Camps Twiga und noch ein anderes (den Namen habe ich vergessen) waren auch so wunderschön… Das letzte Mal waren wir 2002 dort. Es macht schon traurig. So waren die ASC Hotels doch so besonders. Liebe Grüsse Suse

Reply
Antje Gerstenecker 3. November 2017 - 21:54

Liebe Suse,

Vielen Dank für das Schildern deiner Erinnerungen. Dann hast du ja wirklich die Glanzzeit von ASC erlebt. Damals gab es in Kenia nichts vergleichbares und ich kann gut verstehen, warum sich die Gäste so wohl und zuhause gefühlt haben. Viele kamen jedes Jahr wieder, manche sogar mehrmals im Jahr.
Watamu fand ich auch so schön. Vermutlich warst du im Mara Buffalo Camp in der Masai Mara – kann das sein?
LG Antje

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Suse 6. November 2017 - 14:57

Hallo liebe Antje,
im Mara Buffalo Camp war ich 1990. Meinem Mann ist das andere Camp eingefallen: Crocodile Camp im Tsavo of Amboseli Park… Alle Camps waren fantastisch. Als junges Mädchen war es mein Traum einmal in Kenia für den ASC zu arbeiten. Ich habe die Frauen von Tourist Office bewundert (Familie Enchelmeier s.u. war damals auch dort, ich erinnere mich an die beiden). Anscheinend hat sich inzwischen auch viel drumherum verändert, früher konnte man einfach so in das ursprüngliche Dorf Shanzu und z.B.dort den Gottesdienst in der Shanzu Church besuchen. Wäre das heute noch möglich? Wir fühlten uns wohl und sicher. Es gab Armut, aber man hätte das Gefühl als einzelner oder als Familie etwas bewirken zu können. Liebe Grüsse Suse

Reply
Antje Gerstenecker 6. November 2017 - 16:57

Liebe Suse,

oh ja – das Crocodile Camp liegt etwas außerhalb des Tsavo Ost Nationalparks, da war ich auch des Öfteren. Es ist übrigens noch immer da! Schon damals musste man etwas vorsichtig und wissen, wann man wohin gehen darf. Daran hat sich nichts geändert. Ich denke schon, dass man nach wie vor den Gottesdienst besuchen kann – man sollte sich aber vorab informieren wie die aktuelle Situation ist und sich an die üblichen Regeln halten (keine langen Strecken zu Fuß zurücklegen, nicht in der Dunkelheit, keine Wertsachen mitnehmen etc.). Ich bin gerade dabei, einen Bericht über unseren Besuch in einem Kinderheim zu schreiben – das war für uns alle ein unvergessliches Erlebnis (der Bericht geht bald online, falls du dann mal reinschauen willst!).

Liebe Grüße
Antje

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Siegmund Trutt 4. November 2017 - 02:26

1995 war unsere erste Kenia Reise ins Coral 1996 nach Kilifi ins Sea Hors und seitdem jedes Jahr nach Kenia…Am 28 Oktober gerade erst wieder zurück gekommen

Reply
Antje Gerstenecker 4. November 2017 - 07:49

Dann sind wir uns bei euren ersten Reisen nach Kenia vielleicht sogar über den Weg gelaufen! Seid ihr der Nordküste treu geblieben? In welchen Hotels übernachtet ihr bei euren Kenia-Reisen jetzt?
LG Antje

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Siegmund Trutt 23. April 2019 - 18:37

Hallo Antje, sind gerade am 21.4 wieder von Kenia zurück gekommen. Waren 3 herrliche Wochen .Dieses mal waren wir mal wieder im Papillon, wir trafen uns da mit Bekannten. Hatten 6 Tage Safari gemacht mit Shikeli Hola.
Es war TRAUMHAFT….Samburu, Oljepetia, Aberdares Gebirge und Äquator in Nanjuki….Am 8.11.2019 starten wir wieder ins Papillon. Wir wechseln sonst fast immer die Hotels.
2020 möchte ich das Swahili ausprobieren….viele Grüße Siegmund u. Regina…

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Antje Gerstenecker 24. April 2019 - 17:06

Lieber Siegmund und liebe Regina,
das klingt fantastisch! Eine ähnliche Tour habe ich vor vielen Jahren auch einmal gemacht – traumhaft! Und das Beste – ihr könnt euch jetzt schon wieder direkt der Vorfreude auf den nächsten Urlaub hingeben – so muss es sein!!!
LG Antje

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Steven 4. November 2017 - 15:45

Hey Antje,
ich war 2015 und 2016 dort. Natürlich sah es schon aus wie bei deinem letzten Besuch. Es ist ein
eigenartiges Gefühl durch die Ruinen zu laufen und daran zu denken wie umtriebig es hier wohl gewesen sein muss. Von 2015 auf 2016 hatte ich jedoch das Gefühl, dass sich der Shanzu Beach etwas entwickelt hat und wieder mehr los war. Die nördlichsten Hotels am Shanzu sind ja auch verlassen. Aufregend, dass du dort gearbeitet hast. Vor Ort habe ich etwas rumgefragt. Mir wurde Größenwahn ebenfalls als Grund des Scheiterns genannt.
Viele Grüße,
Steven

Reply
Antje Gerstenecker 5. November 2017 - 10:06

Lieber Steven,

ich wünschte, du hättest die Anlage mal in voller Blüte sehen können. Es war ein fantastisches touristisches Produkt, das ich so nie wieder irgendwo gesehen habe. Das war wohl auch der Grund, warum sich die Gäste so wohl gefühlt haben und immer wieder zurück kamen. Am Shanzu Beach ist wieder etwas mehr los – aber bisher kein Vergleich zu früher. Die politische Lage und die Security-Themen machen die Sache im Moment natürlich nicht besser.

Das so eine riesige Firma wie der ASC scheitern konnte hat sicherlich viele Gründe und es zeichnete sich schon seit Jahren ab, dass es bergab geht. In die Hotels, Fahrzeuge etc. wurde kaum mehr investiert und irgendwann war der Standard insgesamt einfach nicht mehr konkurrenzfähig.

Schon vor 15 Jahren waren wir erschrocken wie es dort aussah. Die Zimmer in einem desaströsen Zustand. Vorhänge, Bettüberwürfe etc. waren noch immer gleich wie zu den Anfängen und entsprechend löchrig und dreckig. Die Klimaanlagen waren vorsintflutlich und viele funktionierten gar nicht erst, das Essen wurde immer schlechter, die Gästebetreuung war nicht mehr mit früher zu vergleichen – und die Konkurrenz schläft natürlich nicht.

Ich bin sehr dankbar, für die Jahre, die ich in Kenia verbringen durfte und auch dafür, dass ich einen Job machen durfte, den ich über alles liebte. Ich stand damals absolut hinter dem Produkt und die Entscheidung nach 6 Jahren Kenia zu verlassen fiel mir unglaublich schwer. Heute weiß ich, dass es die richtige Entscheidung war und dass ich die “Glanzzeit” miterleben durfte.

Es ist schön, dass so viele Menschen gibt, mit denen ich diese wunderbaren Erinnerungen teilen kann – aber eben auch traurig zu sehen, was aus den Hotels wurde.

Liebe Grüße
Antje

Reply
Wolfgang Jürges 5. November 2017 - 10:06

Liebe Antje,
Wie viele Emotionen Dein Situationsbericht mit den aktuellen Photos vom ehemaligen ASC- Hotel-Komplex ausgelöst hat, siehst Du an den zahlreichen Kommentaren. Herzlichen Dank! Im Herbst 2018, 10 Jahre nach dem Ende der ASA, planen wir die 3. Crew-Reunion. Ich sammle dafür neues Material über unsere Zeit im ASC. Bitte erlaube mir, mit Quellenangabe, einige Bilder aus Deinem Bericht für ein Video, anknüpfend an meinen “ASC-Horror-Film” von 2012 zu verwenden.
Liebe Grüße aus Lörrach !
Wolfgang

Reply
Antje Gerstenecker 5. November 2017 - 10:13

Lieber Wolfgang,

ja, die ASC bzw. ASA-Zeit löst in uns allen noch immer so viele Emotionen aus – aber schön, dass wir so wunderbare Erinnerungen teilen dürfen!!!

Natürlich kannst du sehr gerne das Material verwenden – und vielleicht schaffe ich es ja auch, dieses Mal dazuzukommen. Vermutlich hast du auch meinen ersten Bericht gesehen – es ist sehr interessant, die Bilder zu vergleichen https://www.meehr-erleben.de/lander/lost-places-das-verlorene-paradies-kenias-kueste/

Liebe Grüße
Antje

Reply
Volker und Sabine Enchelmaier 6. November 2017 - 10:58

Herzschmerz…….
15 Jahre Aufbauarbeit…….🙈😔😢😪
Hoffen es geht dir gut.
Liebe Grüße aus der Schweiz ❤️

Reply
Antje Gerstenecker 6. November 2017 - 11:14

Liebe Sabine, lieber Volker,

wie schön, hier von euch zu hören! Ich hoffe es geht euch gut!

Der ASC lebte vom Herzblut seiner Mitarbeiter – nur deshalb konnte die Firma so erfolgreich werden. Die Gäste haben gespürt, wie sehr jeder einzelne seinen Job liebte – und ich bin sicher, dass das der Hauptgrund war, warum sie sich wie Zuhause gefühlt haben und immer wieder kamen.

Klar – es war anstrengend und oft auch zermürbend zwischen dem Anspruch der Gäste, den lokalen Gegebenheiten und den Vorgaben des Unternehmens zu agieren. Irgendwann stimmte das “Gleichgewicht” nicht mehr und es ging immer mehr bergab. Von außen betrachtet, scheint es fast unvermeidlich, dass es so kommen musste, wie es kam.

Die Reaktionen, die mich auf die Bilder auf den verschiedensten Kanälen erreichen, zeigen, wie viele Emotionen die Erinnerungen bei uns allen wecken… (das Herzblut ist immer noch vorhanden)…

Liebe Grüße

Antje

Reply
Angela Hammer (geb. Würmlin) 19. Juni 2018 - 13:37

Hallo Volker + Sabine – Liebe Grüße aus Gomaringen:-) Mit Erinnerungen, die nie vergehen…

Reply
Siegmund Trutt 6. November 2017 - 16:03

Hallo, Antje Gerstenecker…ja das kann schon sein, das wir uns vielleicht mal über den Weg gelaufen sind. Wir gehen nur noch an den Diani Beach oder zu Kathrin ins Bahari Beach. Haben heute schon wieder gebucht für April 18 ins Bahari Beach. mfg S. Trutt

Reply
Antje Gerstenecker 6. November 2017 - 16:59

Wow – das klingt toll! Ich hoffe, ihr erwischt nicht den Beginn der Regenzeit. Es kam öfters vor, dass ich wegen Überschwemmungen barfuss, mit Schuhen und Handtuch unter dem Arm, ins Büro schlurfen musste. Kenia macht bei Sonnenschein doch mehr Spaß 🙂

Reply
Martina von Jolinas Welt 14. November 2017 - 11:41

Ich wollte dort immer hin, jedes Jahr haben wir überlegt, doch wenn man etwas gegen Malaria nimmt soll man nicht tauchen und beides wollte ich, so hat es nie geklappt, mein Kollege war dort in Urlaub und hat mir Bilder mitgebracht, schon merkwürdig jetzt diese Bilder zu sehen

Reply
Antje Gerstenecker 17. November 2017 - 00:00

Liebe Martina,

es ist wirklich ein unbeschreibliches Gefühl, durch diese Ruinen zu wandern. Schade, denn ich kenne kein vergleichbares Produkt im Tourismusbereich. Aber es ist nun mal Geschichte und zum Glück gibt es in Kenia viele tolle Hotels und Safaricamps – Kenia ist noch immer eine Reise wert – also nichts wie los 🙂

LG Antje

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Augstburger Hansueli 10. Dezember 2017 - 14:38

Ich war mit meiner Frau auf Hochzeitsreise im Hotel Coral/Palm Beach und zwar im Sommer 1995.
Wir Erinnern uns oft an die wundervollen Ferien in diesem Paradies
Diese Bilder und Berichte zu sehen tut in unseren Herzen weh.

Reply
Antje Gerstenecker 10. Dezember 2017 - 20:04

Dann haben wir uns dort vielleicht sogar getroffen 🙂

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Babs 1. Januar 2018 - 11:02

Hallo Antje
Ich war im Januar 1996 für drei Wochen in Kenia. Zusammen mit meiner Freundin hatten wir 1 Woche auf der ms Royal und 2 Wochen coral beach gebucht. Es war die beeindruckendste Reise meines Lebens und ich wollte immer wieder nochmal nach Kenia. Leider hat es bisher nicht geklappt. Es tut richtig weh die Bilder zu sehen. Schon damals hieß es aber als Gäste erfuhren dass wir mit dem Flugzeug des ASC nach Hause fliegen, dass wir Glück hätten wenn wir heil nach Hause kommen. … ich wünschte trotzdem dass es derartiges noch geben würde. Alleine das Design des Flugzeugs und die Uniformen der Stewardessen es war alles so abgestimmt. . Es war wirklich eine Reise fürs Leben und Kenia sitzt tief in meinem Herzen. Es ist schön dass ich deine Seite gefunden habe. Liebe Grüße Babs

Reply
Antje Gerstenecker 2. Januar 2018 - 10:59

Hallo Babs,

da sind wir uns sicher über den Weg gelaufen, denn zu der Zeit habe ich im Coral Beach gewohnt. Das Produkt des ASC war insgesamt unvergleichlich und ich kenne seither tatsächlich kein anderes touristisches Produkt, was ähnliches bietet. Die Gäste waren rundum bestens versorgt und betreut. Deshalb war es auch ideal für alle Gäste, die zum ersten Mal nach Kenia reisten, allein reisten oder sonst einfach Wert darauf legten, dass alles rundum organisiert wird uns sie sich keine Sorgen machen müssen. So ziemlich alle Gäste flogen zu der Zeit mit African Safari Airways – der eigenen Fluglinie. Dass Gäste mit anderen Fluglinien reisten, war eine seltene Ausnahme. Die Maschinen wurden sehr gut gewartet – ein Sicherheitsproblem gab es da nie. Die Kollegen von Cockpit und Kabine wären sonst gar nicht erst geflogen, die wollten schließlich auch wieder sicher nach Hause kommen.
Vielleicht klappt es ja bald mal wieder mit einer Reise nach Kenia – ich bin sicher, es würde dir noch immer sehr gut gefallen. Es hat sich dort viel getan und es gibt viele andere schöne Hotels und Safarimöglichkeiten 🙂
Liebe Grüße
Antje

Reply
Marko Weigele 1. Januar 2018 - 15:20

Hallo, es tut sehr weh die Anlagen in so einem Zustand zu sehen, ich war mit meinen Eltern viele Jahre dort im Urlaub, erstmals 1988/89/90 im Palm Coral Beach und 91,92,95,96,97,98 im Malaika, und im Jahr 1999 wieder im Palm Beach es war eine unvergessliche Zeit, mit vielen Bekanntschaften die man Jahr für Jahr wieder getroffen hat.

Reply
Antje Gerstenecker 2. Januar 2018 - 11:07

Lieber Marko,
wow – ihr wart ja ganz schön oft in Kenia und du hast sicher ganz viele tolle Erinnerungen. Auch wenn die Bilder weh tun – es hat sich in Kenia viel getan und es gibt schöne neue Hotels und traumhafte Safari-Lodges und -Camps. Eine Reise lohnt sich nach wie vor 🙂
Liebe Grüße
Antje

Reply
Marko Weigele 2. Januar 2018 - 14:51

Hallo Antje, weiß man was aus dem Mara Buffalo Camp geworden ist? Ich war dort auch mehrmals, Mara Simba Safari, usw., ein sehr schönes Camp.

Reply
Peter 4. Januar 2018 - 16:19

Mitte der 80iger habe ich mir recht viele Hotels an der Küste angesehen. Ein paar Mal war ich im ASC Watamu. Einmal kurz nach dem Brand, als noch alles im Wiederaufbau war.
Brände schienen dann ja irgendwie eine Spezialität beim ASC zu werden …
Später dann im im Severin Sea Lodge und einem kleinen Hotel nebenan. (Weil wieder mal ein Hotel abgebrannt war wurden wir dahin umgebucht).
Und dann noch einmal in einem sehr alten Hotel aus 50igern (ich glaub) am Diani Beach, der Name ist mir entfallen. Ist inzwischen auch zerfallen.
Da saß abends der “weiße Jäger” an der Bar … very old fashioned … mir hat es da sehr gut gefallen.
Ja, das war es dann leider mit Kenya.
Immer wenn ich an die Zeit denke, werde ich sehr nachdenklich.
Unwiederbringliche Zeiten, ich bin froh das ich sie erleben durfte.

Reply
Antje Gerstenecker 5. Januar 2018 - 11:48

Hallo Peter,

in der Tat war Kenia damals ganz besonders. Es hat sich viel verändert – positives und negatives. Aber es hat auch heute noch viel zu bieten und ich bin sicher, es würde dir noch immer gefallen! 🙂

LG Antje

Reply
Henni Fok 28. Januar 2018 - 15:07

Liebe Antje, 27 mal Kenya von 83 an mit Volker und Sabine vom Palm ins Dolphin rüber . Es gab nichts schöneres auf der Welt. Wenn ich an die Straßenfeste denke kommen mir heute die Tränen. Die Beachpartys, alles von Volker und Sabine so liebevoll mit dem Team zusammen gestellt . Windeln für Mario mit nach Kenya genommen Kassler und Sauerkraut für die grossen. Es waren die schönsten Zeiten die wir je im Urlaub erlebt haben. Wir hatten keine Angst in der Nacht über den Strand zu gehen . Es war das Paradies. …für die Touristen.

Reply
Antje Gerstenecker 28. Januar 2018 - 16:34

Liebe Henni,
an die von dir beschriebene Zeit mit den Straßenfesten und Beachpartys kann ich mich noch sehr gut erinnern – es war wirklich unvergesslich. Ich werde nie verstehen, warum so ein tolles Produkt so endete… sehr sehr schade.
Vielen Touristen ging es wie dir – sie fühlten sich beim ASC sicher und zu Hause. Aber das rechtfertigt natürlich nicht, die Hotels und Fahrzeuge nicht kontinuierlich weiter zu warten und renovieren. Wir waren die einzigen Hotels in der Umgebung ohne Notstromgeneratoren, die Autos hatten keine Funkverbindung und waren in einem katastrophalen Zustand, die Klimaanlagen in den Zimmern waren laut wie Traktoren oder funktionierten gar nicht, das Essen wurde immer schlechter – ich könnte die Liste lang fortsetzen – aber wir können nichts mehr ändern.
Aber ich muss sagen – was Hotels und Lodges betrifft, hat sich in Kenia viel getan – wir haben uns dort bei unserer Reise im September wieder superwohl gefühlt!!!
LG Antje

Reply
Henni Fok 28. Januar 2018 - 15:11

Habe noch vergessen. Viele liebe Grüße aus Hamburg. Waren 2006 zuletzt im Paradiese. Es war zum heulen .

Reply
Sirius0112 2. Mai 2018 - 01:22

Jambo habari Kenianer,
meine 1. Reise nach Kenia war im Januar 1979 (Hochzeitsreise) mit der alten DC8 53 von Ffm zum MOI, 3 Weeks BAHARI Hotel und meine 1. Safari TSAVO OST+West+Amboseli . In diesem Urlaub lernten wir auch unsere Freunde Tabli, Toto und Ephraim kennen. Zu diesem Zeitpunkt wurde gerade das Silver-Beach eröffnet. Die Anlage war ein Traum und die Nähe zu Mombasa auch. Da war noch der alte
Night -Club in der Anlage und die live Musik war der Hammer. Am Pool war um 15Uhr Tea Time und das Publikum/Gäste im Hotel war noch etwas gehobener. Wir waren mit dem ASC 22 mal in Kenia, Watamu, Dolphin, Silver-Beach, Silver-Star. Unzählige Reisen in Kenia, 4x Masai-Mara, Nairobi, von Kenia aber auch nach Tansania,2 * Kili-Besteigung, Serengeti, Ngorongoro-Krater. Kein Land dieser Welt bietet mehr
an Schönheit als Kenia und Tansania. Wir hatten tolle Erlebnisse und ich kann nur jedem empfehlen ab in den Flieger nach Ostafrica, aber nicht nur an die Beach, sondern auch in´s Hochland in die Wildernis.
Den Niedergang von Rüdi´s Imperium habe ich nicht erlebt, da mir das Publikum in den ASC-Hotels in den letzten Jahre nicht mehr gefallen hat. Zuviel Alci´s und deren unverschämter Umgang mit den Bediensteten waren für mich Anlass mit dem ASC nicht mehr zu reisen. Den letzten Flug machte ich noch mit der DC 10, die A321 kannte ich nicht mehr. Schade um die Hotelanlagen, aber auch um die vielen Menschen die keinen Lohn mehr erhielten. Kennt noch jemand die alte Nyali-Bridges, gibt es noch den Florida NC und das Castle-Hotel in Mombasa? Ich sollte doch mal wieder an die Nyali-Beach, grübel, grübel.
In diesem Sinne hakuna matata , kwaheri

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Antje Gerstenecker 4. Mai 2018 - 17:22

Das Castle Hotel gibt es noch – es wurde renoviert und wird von Sentrim betrieben. Den Florida Nachtclub gibt es meines Wissens auch noch, aber da ich den früher schon nicht mochte, habe ich da nie mehr vorbeigeschaut.
Aber vielleicht solltest du einfach mal wieder eine Reise nach Kenia machen – es ist immer noch ein schönes Reiseland.

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Katharina Barbara Mangold-Willareth 6. Juni 2018 - 21:55

Hallo Antje! Durch Zufall bin ich heute auf deinen Blog zu Kenya gekommen. Und ich bin gerade erfüllt mit Erinnerungen an eine unvergessliche Zeit. Weihnachten 1975/76 habe ich das erste Mal einen Urlaub in Kenya verbracht. Und ich verliebte mich sofort in dieses umwerfend schöne Land! Mir war sofort klar: Hier wollte ich leben. Nach der Rückkehr in die Schweiz belegte ich einen Suaheli-Kurs und im Juli 1976 war ich, damals als Tourist-Officer, für den ASC in Kenya tätig. Wenn ich heute auf mein erlebnisreiches Leben zurück blicke so gehört die Zeit in Kenya zu meinen schönsten und intensivsten. Meinen längsten Einsatz hatte ich im Watamu, aber auch das Kenya-Beach, das Silver-Beach und das Dolphin gehörten zu meinen Wirkungsstätten. Nach meiner Rückkehr verbrachte ich noch einige Male die Ferien in Kenya. Das letzte Mal Weihnachten/Neujahr 1996/97. Die Empfindungen die ich auch heute noch verspüre, wenn ich an diese Zeit denke, vermag ich nicht in Worte zu kleiden. Es war und ist ein Geschenk! Dass dieses Paradies nun einfach nicht mehr existiert ist mehr als traurig! Ich hätte zu gerne näheres erfahren wie es dazu kam. 😢

Reply
Antje Gerstenecker 7. Juni 2018 - 23:19

Liebe Katharina,

vielen Dank, dass du deine Erinnerungen und Empfindungen hier mit uns teilst. Ich kann sehr gut nachfühlen, wie es dir geht – meine Gefühle sind sehr sehr ähnlich, wenn ich an meine Kenia-Zeit denke. Wir dürfen sehr dankbar sein, dass wir die Möglichkeit hatten, diese Erfahrungen zu machen.
Ein paar Infos findest du auch hier im Artikel https://www.meehr-erleben.de/lander/lost-places-das-verlorene-paradies-kenias-kueste/

LG Antje

Reply
Angela Hammer (geb. Würmlin) 19. Juni 2018 - 13:32

Hallo Antje, wir kennen uns nicht persönlich… aber ich war über meine Schwester Annette ab 1990 über 10 Jahre lang mit meinem damaligen Mann in Kenya und auch Tansania! Angefangen hat alles mit Annettes Einladung, gemeinsam mit unseren Eltern. Ich werde viele Schlüsselszenen nie mehr vergessen, und ich fange immer noch das Heulen an, wenn ich solche Berichte wie Deine lese oder die Bilder sehe (auch Dein erster 2014). Wir waren anfangs fast Stammgäste im Dolphin, und ich spüre, sehe, rieche und höre es heute noch… Ich weiß noch, wie es sich anfühlte, wenn man auf den gewienerten Fliesengängen fast auf die Nase fiel, ich kann mich noch an das üppige Silvester-Büffet erinnern, als Urs und Annette dort gearbeitet haben, wie warm diese Nacht war und wie wir versuchten, uns in den Pfützen am Strand abzukühlen – es war ja wieder mal Ebbe!:-))) Wir sind später eigenständig viele tausend Kilometer in Kenya und Tansania gefahren, haben in anderen Hotels gewohnt, aber trotzdem – der ASC war der Einstieg. Und Annette hat ihn uns so schön wie nur irgend möglich gemacht… Nicht zuletzt durch sie sind diese Eindrücke unauslöschlich eingebrannt!

Reply
Antje Gerstenecker 19. Juni 2018 - 18:54

Liebe Angela,

ja, die Zeit ist für uns alle voller unvergesslicher Erinnerungen. Den Dielenboden im Dolphin habe ich auch noch in bester Erinnerung – der strafte einen sofort, wenn man es mal etwas eiliger hatte…

Sehr schade, dass es kaum ein vergleichbares Produkt wie den ASC mehr gibt – aber Kenia ist immer noch wunderschön. Halt einfach anders als früher…

LG Antje

Reply
Irmgard 22. Juli 2018 - 23:50

Hallo Antje,
nachdem ich dein Foto gesehen habe, bin ich mir ziemlich sicher dass wir unsbegegnet sind.
Zum erstenmal bin ich 1992 nach Kenia gereist damals ins Coral Beach, mit einem sehr mumligen
Gefühl, ängstlich, mißtrauisch, auf Empfehlung einer sehr guten erfahrenen Kenia Freundin. Mit dem Gedanken
was wird mich in diesem mir völlig unbekannten Land erwarten. Auf dem Transfer damals noch voll durch die
Slums wollte ich sofort wieder zurück. Angekommen im Hotel und ein bitterböses Fax an meine Freundin
gesendet, ich wollte nur noch schnellstens nach Hause, Na ja nach ein paar Tagen habe ich mich damit abgefunden
diese gebuchten 3 Wochen auszuharren.
Und dann hatte ich das große Glück einen Touristen im selbigen Hotel kennen zu lernen, der schon über 35
Mal dieses wunderbare Land gereist ist und mir das Afrika gezeigt hat, was der Pauschaltourist gar nicht
zu sehen bekommt. Und siehe da, schon Ende der ersten Woche war ich vom Afrika Fieber infiziert.
Von diesem Zeitpunkt an verbrachte ich meine sämtlichen Urlaube nur noch in Kenia, bis dato 28
Mal. Inder Regel bin ich 3 bis 4 mal im Jahr hingeflogen. Habe auch fast alle Safaris mitgemacht.
Die Glanzzeiten vom ASC habe ich alle miterlebt, aber auch den Untergang.
Ich war in allen ASC Hotels bis auf das Maleika.
Und auch heute sprechen meie Freundin und ich oft darüber wie toll die Zeiten mit
dem ASC waren.
Da ich plane nächstes Jahr wieder meinen Urlaub in Kenia zu verbringen, werde ich mit Sicherheit
mal nee Stippvisite in die alte Heimat unternehmen. Seit dem Untergang des ASC bin ich
nur noch in Kilifi abgestiegen.

Reply
Antje Gerstenecker 26. Juli 2018 - 16:44

Liebe Irmgard,

oh ja – der Tranfer vom Flughafen zu den Hotels hat so manchen erst mal geschockt. Ich kann mich auch noch sehr gut erinnern, wie ich das erste Mals dort gefahren bin und mir nicht sicher war, ob meine Entscheidung nach Kenia zu ziehen und dort zu arbeiten, die richtige war.
Aber schön, dass du von einem erfahrenen Kenia-Reisenden an die Hand genommen wurdest und das Land so besser kennenlernen konntest. Solche Erfahrungen sind wirklich unbezahlbar und unvergesslich.
Ich persönlich mag die Severin Sea Lodge an der Nordküste am liebsten – nicht zuletzt, weil es in mir auch immer wieder Erinnerungen an die ASC-Zeit wachwerden lässt.
LG Antje

Reply
Christel 23. Juli 2018 - 12:06

Hallo an alle ehemaligen ASC Urlauber.
wir ( mein Mann und Sohn) waren das erste mal 1978 im Dezember in Kenia, genau gesagt, im Watamu Beach Club. Wir waren sofort begeistert von der gesamten Anlage, und der Freundlichkeit der Kenianer.
Uns haben die Reihenbungalows und die Bungalows auf den Klippen gefallen. Nur wenige Meter und schon war man am Strand oder von der Bungalow Terrasse hatte man den Blick auf den Ozean.
Am späten Vormittag traf man sich mit den Urlaubern aus der Schweizer und Österreich an der Strandbar bei Samy, der leider Mitte der 80er Jahre sehr jung verstorben ist.
Es wurde sehr viel Abwechslung für uns Urlauber geboten, von Kokosnuss weitwerfen am Strand, Kegeln am Abend, sowie Gesellschaftsspiele.
Wir waren mit einem Fischer aus Watamu zum Fischen draußen und hatten viel Glück mit einem Fang von 51 kg Fisch. Den haben wir dem Fischer überlassen der ihn an die Hotels verkauft hat. Somit hatte
er zusätzliche Einnahmen. Wir haben eine jahrelange Freundschaft mit ihm gepflegt, die dann irgendwann eingeschlafen ist.
Wir haben einen Ausflug in die Mangroven mit ASC gemacht, der unvergesslich bleibt. Grillen auf einer Insel und dabei noch einen Besuch in einem Giriama Dorf, wo mir ein Bastrock umgebunden wurde
und ich mittanzen musste. Gott, war mir das peinlich, damals. Aber es war einfach toll.
Bei Ebbe die Badeschuhe angezogen und rausgelaufen bis hinter das Riff, wo sich die Wellen brachen und wir eintauchen konnten, schnorcheln mit den Delphinen. Im Marinepark zwischen den Fischen geschwommen und gefüttert.
Durch die blaue Lagune am Strand gelaufen, durch das Turtle Bay Hotel durch und zu Mama Rosi und ihrem Mann Harold zum Pommes essen. Bei Mr. Ash auf der Schlangenfarm gewesen und uns alles zeigen lassen und
natürlich in die Spendenbox etwas Geld dagelassen.
Es war eine unvergessliche Zeit, die ich nicht missen möchte. Vor ca. 4 Jahren waren wir mal wieder in Watamu, ich musste unbedingt einmal wieder dort hin. Wir sind durch den altbekannten Weg durch das Dorf an den
Strand gelaufen und dann auf das ehemalige Hotelgelände vom Watamu Beach Club. Ich war sprachlos, als ich die Ruinen sah was nach dem Brand noch übrig geblieben ist. Das was noch gut war, die Bungalows auf dem Riff wurden kurz davor zusammen geschlagen, hat uns ein Einheimischer erzählt. Die Reste der Strandbar waren noch als solche zu erkennen. Ich habe mir alles fotografiert und auf den PC geladen, nun schaue ich mir immer wieder
die Fotos an, mit sehr viel Wehmut. Watamu Beach ist immer noch in Erinnerung trotz der langen Zeit dazwischen, wir hatten einfach eine tolle Zeit dort, viele nette Leute kennen gelernt und uns einfach wohl gefühlt. Es ist uns
damals zu einer zweiten Heimat geworden. Leider alles vorbei. Nach Kenia kommen wir immer noch, zuerst am Diani Beach aber das hat uns nicht so gefallen dort, nun am Bamburi Beach die letzten zwei Jahre. Es ist auch schön dort, aber eben nicht Watamu.
Liebe Grüße, Christel

Reply
Antje Gerstenecker 26. Juli 2018 - 16:41

Liebe Christel,

vielen Dank, dass du deine Erinnerungen an Watamu mit uns teilst! Watamu ist schon ein ganz besonders schönes Fleckchen Erde und das Hotel lag einmalig schön am Traumstrand – und auf der anderen Seite grenzte das Dörfchen. Besser konnte man Land und Leute kaum kennenlernen!
Schön, dass ihr Kenia treu geblieben seid – ich finde, es ist immer noch einer Reise wert.

LG Antje

Reply
Martin 26. Juli 2018 - 23:20

Hallo meine LIEBEN
Wir waren im Palm 1990 und es war wunderschön …………….und jetzt ist es eine Ruine. Ich habe so viele schöne Errinerungen und das ist wohl Alles was bleibt…..
So ist das manchmal im Leben aber ihr ALLE habt Afrika im Herzen und das bleibt für immer.
Jambo, Jambo Guana abari ……..

Reply
Antje Gerstenecker 30. Juli 2018 - 00:06

Lieber Martin,

danke, dass du deine Eindrücke von damals mit uns teilst. Gerade Anfang der 90er Jahre erlebte Kenia seine Glanzzeit im Tourismus und es war eine ganz besondere Atmosphäre. Du hast recht – die Erinnerungen bleiben zum Glück!

LG Antje

Reply
Gabi 11. August 2018 - 20:19

Hallo Antje,
auch ich habe im November 1979 in Kenia Urlaub gemacht, in der Nähe von Mombasa.
Die Anlage bestand damals aus zwei Hotels die zusammen gehörten.
Dem Bahari-Silver-Beach!
Könnte es sein, dass es sich heute um das Bahari Beachhotel handelt?
Ich habe in der Fotogalerie auf deren Website geschaut und meine, Einiges wiederzuerkennen. Aber sicher bin ich mir nicht. Es ist halt lange her.
Jedenfalls war es herrlich – wie auch mein Vorschreiber SIRIUS schreibt – alles in afrikanischem Stil. Die Dächer aus Rundhölzern, die Wände in der Rezeption und im Speisesaal quasi nicht vorhanden, alles offen, direkt zur Natur.
Am ersten Tag habe ich mich sehr erschreckt, vor einem riesigen Spinnennetz mit Hausherrin. Davon gab es in der Anlage einige, aber wie man mir sagte, völlig harmlos.
Webervögel konnte man an ihren Nestern beobachten, direkt vor’m Speisesaal! Also alles ganz anders, als in anderen üblichen Hotelkästen.
Die Betreuung ließ auch keine Wünsche offen. Und es war immer was los.
Eines Tages lag der amerikanische Flugzeugträger “Midway“ mit seinem Verband draußen in der Bucht. Die Soldaten kamen in unser Hotel essen und wir wurden mit kleinen Booten ganz nah an das riesige Schiff zum Anschauen gefahren. Hat man auch nicht immer.
Wir haben dann eine Woche Fotosafari gemacht. Zu viert einen PKW gemietet, die diversen Lodges gebucht und dann auf zum Tsavo-West und Amboseli. Damals war das noch möglich, später wurde davon abgeraten, auf eigene Faust zu fahren, aus Sicherheitsgründen. Das Land ist wunderschön und erst die Tierwelt.
Ich glaube, ich muss wieder mal hin.
Herzliche Grüße

Reply
Gabriele 11. August 2018 - 20:44

Hallo Antje,
auch ich habe im November 1979 in Kenia Urlaub gemacht, in der Nähe von Mombasa.
Die Anlage bestand damals aus zwei Hotels die zusammen gehörten.
Dem Bahari-Silver-Beach!
Könnte es sein, dass es sich heute um das Bahari Beachhotel handelt?
Ich habe in der Fotogalerie auf deren Website geschaut und meine, Einiges wiederzuerkennen. Aber sicher bin ich mir nicht. Es ist halt lange her.
Jedenfalls war es herrlich – wie auch mein Vorschreiber SIRIUS schreibt – alles in afrikanischem Stil. Die Dächer aus Rundhölzern, die Wände in der Rezeption und im Speisesaal quasi nicht vorhanden, alles offen, direkt zur Natur.
Am ersten Tag habe ich mich sehr erschreckt, vor einem riesigen Spinnennetz mit Hausherrin. Davon gab es in der Anlage einige, aber wie man mir sagte, völlig harmlos.
Webervögel konnte man an ihren Nestern beobachten, direkt vor’m Speisesaal! Also alles ganz anders, als in anderen üblichen Hotelkästen.
Die Betreuung ließ auch keine Wünsche offen. Und es war immer was los.
Eines Tages lag der amerikanische Flugzeugträger “Midway“ mit seinem Verband draußen in der Bucht. Die Soldaten kamen in unser Hotel essen und wir wurden mit kleinen Booten ganz nah an das riesige Schiff zum Anschauen gefahren. Hat man auch nicht immer.
Wir haben dann eine Woche Fotosafari gemacht. Zu viert einen PKW gemietet, die diversen Lodges gebucht und dann auf zum Tsavo-West und Amboseli. Damals war das noch möglich, später wurde davon abgeraten, auf eigene Faust zu fahren, aus Sicherheitsgründen. Das Land ist wunderschön und erst die Tierwelt.
Ich glaube, ich muss wieder mal hin.

Reply
Hanni 15. August 2018 - 19:29

Ich war 1993 das erste mal im palmbeach und von da an bis zum Brand der Anlage jedes Jahr ein oder zweimal beim ASC. Es war eine Zeit, die ich nicht missen möchte. Es waren wunderschöne Urlaube, aber man merkte auch, dass es mit dem ASC stetig bergab ging. Nach dem Brand war ich dann mit Freunden noch einmal im Urlaub dort, aber es war nicht mehr, das was es mal war. So habe ich mich dann in Mtwapa um eine private Unterkunft gekümmert. Leider ist durch die Schließung det Anlage auch eine wunderbare jahrelange Freundschaft mit einer kenianischen Familie beendet worden, weil wir uns völlig aus den Augen verloren haben. Ich hatte sogar mal eine Woche lang die Familie in ihrem Dorf am victoriasee besucht und das einfache und harte Leben dort kennengelernt. Alles in allem, es war eine tolle Zeit in Kenia, die mein Leben sehr bereichert hat.

Reply
Bauch 22. August 2018 - 13:11

Ich finde die Bilder, obwohl das gegenüber früher nicht schön anzusehen ist, nach so vielen Jahren der Abwesenheit, interessant. War von 1998 bis 2007 teilweise bis zu drei mal urlaubsmäßig in den ASC-Hotels und fand das damals auch wegen dem Preis-/Leistungsverhältnis sehr angenehm. Leider hat man auch mitbekommen, wie der ASC mit seinen kenianischen Angestellten umging.
Alles in allem sehr schön über diese Plattform etwas aus Kenia zu erfahren.

Reply
Antje Gerstenecker 3. September 2018 - 15:23

Hallo Michael,
in der Tat fällt der Anblick mancher Bilder schwer. Ich finde schon, dass der ASC dem kenianischen Tourismus fehlt. Es gibt im Moment keine vergleichbaren Angebote vor Ort. Viele Gäste vermissen so ein Urlaubskonzept.
LG Antje

Reply
Bine 30. August 2018 - 15:20

Hallo Antje,
mein 1. Mal Kenia (im Palm) begann eine Woche vor dem großen Brand. Den Abend und die Nacht am Strand, die brennenden Hotels, den Funkenflug und die explodierenden Gasflaschen vergesse ich nie. Am frühen Morgen tauchte dann damals endlich jemand am Strand auf und teilte uns (mehr als 100 obdachlose Hotelgäste) mit wir sollten den Strand entlang laufen, wir würden in anderen Hotels aufgenommen werden. Ich meine mich erinnern zu können, dass wir im Flamingo unterkamen.

Trotz dieses Erlebnisses blieb Kenia für mich (Landschaft & Tierwelt) ein wunderschönes Land. In 7 Tagen werde ich nun erneut nach Kenia (Diani Beach) reisen und hoffe auf eine wunderschöne Zeit.
salamu nyingi

Reply
Antje Gerstenecker 3. September 2018 - 15:15

Liebe Bine,

das war ja ein heftiger Start in den Kenia-Urlaub! Wie schön, dass du Kenia trotzdem treu geblieben bist!

LG Antje

Reply
Rolf 12. September 2018 - 21:55

Hallo Antje
Wir waren vom 2-26.9.1990 im Silver Beach. Es waren damals 3 Hotels auf einem Fleck. Silver Star und Bahari Beach. Welche Eindrücke wir von diesem Urlaub hatten kann man glaube ich nicht in Worte fassen. Unfassbare Landschaft und Natur. 3 tägige Safari Amboseli Nairobi Nationalpark. Abartig. Schade das es den ASC nicht mehr gibt.
LG Rolf

Reply
Antje Gerstenecker 13. September 2018 - 13:20

Hallo Rolf,

ah – im Silver Beach habe ich sogar eine Weile gewohnt – es wunderschön dort!!!
Ich kann deine Begeisterung gut nachvollziehen – mir ging es genauso. Vor allem eine Safari ist ein unvergessliches Erlebnis!

LG Antje

Reply
Carlo 30. September 2018 - 21:06

Liebe Antje
Endlich habe ich sie gefunden, viele Antworten auf meine Fragen. Immer wieder hatte ich im Netz versucht herauszufinden, was wohl mit “meinem” Palm Beach und den anderen mir so vertrauten ASC Hotels am Shanzu Beach geworden ist. Ich hatte mir heute die DVD “Paradies: Liebe” angeschaut. Wer den Film von Ulrich Seidl kennt, weiss der Handlungsort ist das Flamingo Beach, die Beach Boys stehen am Shanzu Beach. Der Inhalt tut hier nix zur Sache. Grund genung aber wieder mal zu googeln. Dass ich dabei auf deine Reportage stosse und mich exakt 30 Jahre zurück katapultiert fühle, hätte ich so nicht erwartet und geglaubt; nie mehr werde ich den ersten Anflug auf Mombassa mit dem glutroten Streifen am Horizont, das Waschküchen Feeling und die erste Überfahrt mit der Fähre Richtung Hotel vergessen. Es sei unvergleichlich hatte man mir vorher versprochen, in Kenia. Und das war es in der Tat! Die Luft, die Hektik, die überfüllten Busse, die unbekannten Düfte, die schäbigen Hütten und die winkenden Kinder überall. Wahnsinn. Und plötzlich tut es sich auf, das Paradis. Unvergessen wie ich zum ersten mal in die luftige Lobby des Palm Beach Hotels schreite, die Webervögel, das Eintrommeln zur Essenszeit, der herrliche Kaffee zu den afternoon Sandwiches… ich könnte 1000 Dinge aufzählen. Aber die kennst du ja alle bestens. Die Safari war wohl dann das Highlight meines noch jungen Lebens! Keine Frage, da wollten wir wieder hin. Taten wir auch bis 1992, immer im Palm. Da wir 1996 mal was anderes ausprobieren wollten und uns vor allem eine Safari zum Serengeti und Ngorongoro Krater von einem anderen Tour Operator zusagte, sind wir frend gegangen und haben uns die Leisure Lodge am Diani Beach ausgesucht. War auch sehr toll, bisschen gehobener, aber ich hab eines vermisst: das Palm Beach 🙂
2004 dann Hochzeitsreise. Ich musste wieder mal nach Kenia. Wollte meinem Schatz den schönsten Flecken der Erde zeigen. Da das Palm/Coral Beach aus traurigen bekannten Gründen keine Option wahr, hatten wir uns für das Shanzu/Paradise Resort, so hiess das damals wohl, entschieden. Natürlich konnte ich es nicht lassen an den Ort der glücklichen Tage hoch auf der Klippe zurück zu gehen. Ich hätte es besser auf sich ruhen lassen. Was für ein trauriger Anblick. Da standen sie, verlassen und verwildert die Gemäuer, welche mal sowas wie mein zweites Zuhause waren! Das Paradise, zu welchem ich früher zusammen mit dem Flamingo, ehrfurchtvolle Ausflüge gemacht hatte (nicht ohne die Erkenntnis, dass mir das Palm am besten gefällt und mir dort am wohlsten ist) konnte unsere Erwartungen nicht mehr erfüllen. Vielleicht lag es an den mit dem Alter steigenden Ansprüchen, oder eventuell doch am beginnenden Untergang vom ASC? Das pole pole, welches man sich in Kenia automatisch aneignet, oder es zumindest versuchen sollte, wich 2004 nervtötenden Angestellten, lausiger Organisation der Safari, furchtbarem Essen, immer mehr verlotternden Infrastrukturen…
Heute, 2018, sind viele Menschen, mit welchen ich Kenia besucht habe, nicht mehr am leben, meine Ehe hat nicht gehalten, der Schnee auf dem Kilimanjaro ist praktisch weg geschmolzen. Es ist viel passiert die letzten dreissig Jahre. Nicht nur bei mir; Rund auf dem ganzen Erdball. Was bleibt ist die Erinnerung und die Dankbarkeit dass man die Möglichkeit hatte solche Urlaube zu verbringen. Was aber auch bleibt ist ein bisschen Wehmut und, während ich das schreibe, der Wunsch, Kenia und meinen Lieblingskellner Basil noch einmal zu sehen…
Aber zuerst lese ich deinen “was wurde aus…..?” Bericht nochmals durch. Mindestens einmal 🙂 Liebe Grüße aus Zürich, Carlo

Reply
Antje Gerstenecker 4. Oktober 2018 - 12:32

Lieber Carlo,
vielen vielen Dank für deine schönen Schilderungen. Sie wecken so viele Erinnerungen bei mir. Die Webervögel und die Afternoon Tea Time – mit dem salzigen Kuchen, weil es oft nur gesalzene Butter zum Backen gab.
Ja, es ist viel passiert in den letzten 30 Jahren – aber die Erinnerungen an diese wunderbare Zeit haben bewahren wir alle tief im Herzen!
Liebe Grüße
Antje

Reply
Jeannette 12. Oktober 2018 - 12:38

Hallo und viele Grüße aus Dresden,

ich bin heute durch Zufall auf den Artikel gestoßen.
https://www.meehr-erleben.de/lander/kenia-a-walk-down-memory-lane-so-sehen-die-asc-hotels-heute-aus/
Das passte gerade super, denn heute vor 26 Jahren haben wir in Kenia im Paradise Beach Hotel geheiratet und du warst unsere Trauzeugin.
Es war schön und gleichzeitig traurig zu sehen was aus den Hotels /Anlagen geworden ist.
Jeannette und Olaf
Aber schön, das ich mal wieder etwas von dir, nach so vielen Jahren, lesen konnte.

Reply
Antje Gerstenecker 12. Oktober 2018 - 14:13

Liebe Jeanette,
wie schön, dass wir uns auf diesem Weg wiedergefunden haben. An die Hochzeit erinnere ich mich noch sehr gut – es war traumhaft!!!
Ich hoffe, es geht euch gut!!!
Liebe Grüße
Antje

Reply
Jan Droese 12. Oktober 2018 - 17:01

Danke Anke !1 Ein schöner Bericht , der bei mir Gänsehaut hinterlassen hat. Viel Herz und Liebe in den ASC Investiert. Es hat sich gelohnt und ich möchte meine Zeit von 2004-2009 im ASC nicht missen.
Emotional mein Größtes Arbeitsabenteuer. Ich habe immer noch Höchsten Respeckt vorm Senior aber nur vor ihm.

Reply
Antje Gerstenecker 15. Oktober 2018 - 14:41

Lieber Jan,
puh ja… da hast du ja die schwierigsten Zeiten dort miterlebt. Ich habe zuletzt 2002 in einem ASC-Hotel Urlaub gemacht und war entsetzt, in welchem Zustand die Hotels damals waren. Das Coral erinnerte eher an eine Jugendherberge und war nicht mehr vergleichbar mit dem, was ich kannte. Danach habe ich es aus den Augen verloren. Ich glaube, dass die letzten ASC-Jahre für die Mitarbeiter ganz schön heftig waren – Respekt, dass ihr da durchgehalten und alles am Laufen gehalten habt! Dafür braucht es viel Herz und Liebe!
LG Antje

Reply
Eva Hirter (Reinhard) 13. Oktober 2018 - 18:24

Liebe Antje. Diese Bilder machen mich wirklich sehr traurig. Ich habe viele Jahre beim ASC und bei der ASA gearbeitet. Noch zu den guten Zeiten. Aber ich denke wirklich, deine Einschätzung was zum Absturz geführt hat, stimmt genau. Eine extrem rassisitische Einstellung, unfaires Verhalten gegenüber den Mitarbeitern. Ich habe in Allschwil und auch in Kenya gearbeitet. Lange Zeit war ich mit einem Musiker vom Safari Sound befreundet und musste darunter oft sehr leiden. Ich möchte hier icht schreiben, wie ich oft betitelt wurde. Von den Machern vom Safari Club. Aber ich habe so viele gute Erinnerungen, dass ich es nicht schaffe jetzt wieder nach Kenya zu reisen. So viel hat sich verändert. Ich habe hier noch mit so vielen Ehemaligen schöne Kontakte und das baut auch wieder auf. Ich danke dir für die Bilder. Auch wenn diese trauig sind. Ganz liebe Grüsse. Eva

Reply
Antje Gerstenecker 15. Oktober 2018 - 14:20

Liebe Eva,
dann müssten wir uns doch vielleicht sogar das eine oder andere mal über den Weg gelaufen sein?
Ich glaube es geht uns ähnlich – wir tragen diese wundervolle Zeit noch immer im Herzen. Natürlich war nicht alles perfekt – jedes Paradies hat auch Schattenseiten. Ich muss gestehen, ich habe auch immer mal wieder Tränen vergossen – der Druck auf uns Mitarbeiter war schon extrem groß, ob beruflich oder privat… Im Nachhinein unglaublich, wie sehr sich die Firma in das Privatleben der Mitarbeiter eingemischt hat. Aber ich erinnere mich auch an wunderbare Gespräche mit tollen Menschen bei Kerzenschein (wegen Stromausfall), viel gemeinsames Lachen, lange Partynächte und natürlich traumhafte Safaris. All diese Erinnerungen werden uns für immer verbinden. Es ist noch immer schön, in Erinnerungen zu schwelgen – wenn auch ganz schön viel Wehmut dabei ist…
Liebe Grüße
Antje

Reply
Walter Thumm 15. Oktober 2018 - 13:56

Hallo Antje,
es ist schon traurig zu sehen, was aus den einstmals so schönen Hotels des ASC geworden ist! Wir waren 1986 das erste Mal in Kenia im Watamu Beach. Trotz der etwas umständlichen Anfahrt (Fähre) waren wir von der Anlage und der Lage so begeistert, dass wir insgesamt dreimal dort Urlaub gemacht haben. Weiterhin haben wir noch die Hotels Malaika, Sea Horse (Kurzbesuch!) und das Shimo La Tewa am Creek besucht. Natürlich kennen wir durch unsere Safaris auch das Mara Buffalo Camp samt Flußpferd Willy. An Hotels, die nicht zum ASC gehört haben, haben wir im Serena Beach und in der Leisure Lodge Urlaub gemacht. Jetzt waren wir schon viele Jahre nicht mehr in Kenia, aber die Sehnsucht bleibt!
Liebe Grüße
Walter

Reply
Antje Gerstenecker 15. Oktober 2018 - 14:11

Lieber Walter,
da habt ihr ja ganz schön viel von der Küste gesehen. Ich fand Watamu damals gerade wegen der langen Anreise so besonders. Mir geht es wie dir – die Sehnsucht bleibt. Vielleicht klappt es ja bald mal wieder mit einer Reise nach Kenia!
Viele Grüße
Antje

Reply
Hannelore Wauer 15. Oktober 2018 - 14:45

Ich habe meinen 50. Geburtstag im und mit dem ASC gefeiert. Ein Geburtstag, den ich nie in meinem Leben vergessen werde. Die mit blumengirlanden geschmückte Eingangstür zum Zimmer, der wunderbar gefüllte Obstkorb, der geschmückte Stuhl im Speiseraum und nicht zuletzt der Geräuschvolle Geburtstagsgruß der Kellner und Köche.
Natürlich haben wir gemerkt, dass im Laufe der Jahre die Bedingungen im Urlaubsparadies schlechter wurden. Aber das diese tolle Anlage ein so schlimmes Ende nehmen wird hätten wir nicht gedacht. Deine Bilder hier stimmen mich traurig. Wäre nicht doch eine Rettung möglich gewesen?

Reply
Antje Gerstenecker 15. Oktober 2018 - 15:02

Liebe Hannelore,
oh ja – Geburtstage wurden immer ganz besonders schön gefeiert. Mir wurde immer ganz warum ums Herz, wenn ich gesehen habe, wie sich die Gäste über diese Überraschung freuten – vor allem, wenn ein Gast das Ritual noch nicht kannte.
Ich denke, man hat alles versucht, die Anlagen zu retten, aber am Ende ging wohl einfach gar nichts mehr.
Sehr schade. Aber es gibt zum Glück noch viele andere Hotels und Kenia ist nach wie vor ein attraktives Reiseziel!
LG Antje

Reply
Tilo Lüttgen 22. Oktober 2018 - 22:00

Hallo Antje,
ein Lob für deine Mühe mit dem ehemaligen ASC und den aktuellen Bildern zu den Hotels.
Wir – meine Eltern und ich – sind Anfang der 80er zum ersten mal mit dem ASC nach Kenia geflogen. Der Weg damals war oft, Abflug ab Basel, als Kölner unsagbar “steinig”. Die Super DC8 war Trumpf, ein 60min Tonband auf Kanal X 8mal (für 8 Stunden Flug) durchhören.
Die ersten beiden Male ging es ins Hotel Malaika, aber nach dem ersten Besuch (ich glaube 1981) war der “Virus Kenia” übergesprungen, beim zweiten mal im Malaika waren wir bereits 5 Wochen (eine Woche davon Massai Mara) dort. Land und die unsagbare Lebensfreude und Freundlichkeit der Leute hatten es uns angetan. Das Einfache und die Leichtigkeit.

Danach ging es in den 90igern 5mal – unser Favorit – ins Hotel Silver Beach, 1mal Bahari Beach Die Angestellten im Service waren in den 80er und 90er Jahren noch in grün (Essen) und rot (Getränke) geteilt. Vielleicht kennt noch einer Hugo, den roten Oberkellner? Dr. Dillon? Oder den niederländischen Hotelmanager (hat auch den Weihnachtsmann – oder Nikolaus – gespielt). Oft mit von der Partie, die Massai Mara. Aber auch Amboseli, Tsavo West+Ost, Lake Nakuru, Nairobi…..
Und von Nairobi mit dem Zug (als gewolltes und gewähltes Reisemittel) im Schlafwagen zurück nach Mombasa. Der Speisewagen…….wie in einer Zeitreise.

Ende der 90iger (schätze 1998) ging es dann das erste mal ins Palm Beach Hotel.
Ich glaube zu dem Zeitpunkt hatte der ASC die Anlage (mit Bahari und Silver Star) ums Silver Beach bereits an TUI verkauft.
Meiner Meinung nach hat Tui die Anlagen völlig auf Main-Stream Tourismus umgebaut und damit die einst exzellent geplante Anlage unwiederbringlich entstellt.
Wir haben 12/2006 nochmal einen Rundgang durch die Anlage unternommen. Danach war die Enttäuschung wohl ähnlich groß, wie bei deinem Rundgang durch die Ruinen vom ASC.

Naja, das Essen im Palm Beach war damals so gruselig – im Urlaub 3 Wochen 3 kg abgenommen – das wir beim nächsten mal, ich habe auch ein paar mal ausgesetzt mit Kenia Reisen, dann ins Shanzu Beach (2005+2006) gekommen sind.
Diesmal – entschuldige den Ausdruck – mit der „Fresskarte“ vom ASC, hiermit hatte man die Möglichkeit in den A la Carte Restaurants der Anlagen zu speisen. Es gab auch noch den „Verbindungsbus“ von der Palm/Coral/Shanzu/Paradise Anlage in die Hotels Dolphin…..

2006 brachte dann für uns das Fass mit dem ASC zum überlaufen, der Manager damals war ein Beleidigung für jeden anständigen Touristen, schlecht gekleidet, frech und ohne jedwede Manieren. Er wollte einem tatsächlich das Verlassen des Hotels auf eigene Faust verbieten…… Rückblickend einfach nur „lustig“.
Aber das war noch nicht alles, für alle abendlichen Veranstaltungen wurde nun noch ein Eintrittspreis von 5€ erhoben….. Naja, Schluss mit „Cluburlaub“.

Im Jahr danach (2007) buchten wir über TUI das Nyali Beach Hotel, dies war uns bei Strandspaziergängen immer nett aufgefallen – und war auch ein sehr schöner Urlaub.
Wir sind seit 25 Jahren (damals mit den Eltern), immer beruflich bedingt, im Winter gefahren. Mit dem ASC ab den 90igern immer Dezember/Januar.
Da sich mein Beruf nicht geändert hat……..kommt mir der Zeitraum auch immer noch entgegen, im Sommer ist ja auch hier warm. 

Nach Jahren der Abstinenz von Kenia und auch von Urlauben, kamen wir – diesmal nun meine Freundin und ich – im Reisebüro 2014 auf der Suche nach geeigneten Sonnen-Zielen wieder auf Kenia. Gebucht haben wir über TUI, diesmal Südküste – Diani Beach – das Hotel Papillon Lagoon Reef, für 3 Wochen im Februar. Das Land lässt sich nicht verleugnen, gefühlt immer noch so – glücklicher weise – wie damals.
In dem Hotel hat die Zeit die Luft angehalten, wem es in einem meiner genannten Hotels vom ASC gefallen hat, der wird hier einen Traum finden, ein „klassische“ kenianische Hotelanlage mit top Service unter kenianischer Leitung. Immer noch keinen Kühlschrank und Fernseher auf dem Zimmer, dafür aber all incl.. Frühstück, Mittagsessen und Abendessen in Buffetform. Erstgenannte unter freiem Himmel, 20m vom Strand entfernt mit Meerblick. Abendessen gleichfalls draußen, aber wohl vor dem „alten ehemaligen“ Speisesaal. Die Bar, direkt am Strand…. Und der Hammer ist, es ist sowas von bezahlbar geworden! Der Direktflug mit der Condor ist auch locker 200 Euro mehr Wert. Andere Variante mit Addis Abeba Zwischenlandung (+4-6 Std.) geht wohl auch. Andere Varianten sollte man die Finger von lassen.

2016 waren wir gleich nochmal da, wieder 3 Wochen im Februar.
Tja – und 2019? Wieder Kenia, diesmal von Amsterdam aus, bei TUI.nl gebucht. Amsterdam ist von Köln ähnlich weit wie Frankfurt (Condor), das werden wir hinkriegen – Flixbus sei Dank. Diesmal geht es an und ins Tiwi Beach.

LG Tilo

Reply
Antje Gerstenecker 23. Oktober 2018 - 15:48

Lieber Tilo,

vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht über deine Kenia-Reisen. Vieles davon weckt bei mir Erinnerungen! Wie schön, dass du dem Land treu geblieben ist. Ich bin sicher, dein Urlaub am Tiwi Beach wird super!

LG Antje

Reply
Hans Griebl 27. Oktober 2018 - 02:12

Anfang der 70iger Jahre, bekam ich den schönsten Job meines Lebens. Der Ehemalige Besitzer, Herr Rüdin stellte mich als Entertainment- Manager in Dolphin Hotel an. Ich war dafür Verantwortlich, für die Abendveranstaltungen, die Musiker, Tanzgruppen und Unterhaltungsgruppen auszusuchen und die Abende zu organisieren. Dies war eine herrliche Zeit, wo ich viele Kenianer kennenlernte und die zu Freunden wurden. Da ich von Beruf Hotelkaufmann war, machte mich Herr Rüdin, später, mit meinen 22 Jahren damals, zum jüngsten Hotelmanager Ostafrikas. Ich bekam eine kleine Villa neben dem Dolphin Hotel, direkt am Meer. Einer der Mitinhaber des Dolphin Hotels, war Jomo Kenyatta, der ehemalige Präsident Kenias, den ich natürlich auch kennenlernte. Es war eine wunderschöne Zeit. Was dann nach meiner Zeit mit dem ASC passierte, schockierte mich total. Ich habe den ASC in wunderbarer Erinnerung und Herrn Rüdin als einen sehr kreativen Menschen in Erinnerung.
Mfg Hans

Reply
Antje Gerstenecker 30. Oktober 2018 - 21:59

Lieber Hans,
Vielen Dank, dass du deine Erinnerungen hier mit uns teilt. Dann hast du ja die Anfänge der Erfolgsgeschichte miterlebt und warst ein Teil davon. Ich kann mir gut vorstellen, dass das eine ganz besondere intensive Zeit war!
LG Antje

Reply
Jörg Schäfer 5. Dezember 2018 - 09:44

Hallo Antje, ich war 1982 das erste mal im Palm Beach und hatte gerade Tränen in den Augen als ich Deinen Bericht gelesen habe. Damals war ich bei der Bundeswehr und ich hatte ein super Angebot bekommen. 14 Tage für 999 DM. In dem Urlaub lernte ich massig nette Leute kennen und einer wurde danach sogar der Mann meiner Cousine. Außerdem lernte ich damals dort auch “Die weiße Massai” kennen, die ein Reisebüro dort hatte. Es war ein sehr gepflegtes Hotel und schon 1 Jahr später war ich wieder da. Die Band die Abends spielte lud mich sogar zu sich privat nach Hause ein und es waren unvergessene´Zeiten. Die darauffolgenden Jahre war ich in der Severin Sea Logde und im Bahari. 2006 kam ich wieder mit meiner Familie ins Coral Beach. Soweit ich mich erinnern kann ist da irgendwas abgebrannt gewesen. Ich habe meiner Frau damals am Strand unseren Heiratsantrag gemacht. Kann es sein das ich den sogar bei Dir organisiert habe? An dem Tag wurde uns eine Palmenhütte am Strand gebaut und es war für mich und meine Frau das Emotionalste was wir je erlebt hatten. Nun wollen wir 2019 wieder einmal in mein Lieblingsland und haben versucht in eines der ehemaligen ASC Hotels zu kommen, aber leider sind diese ja alle verschwunden. Ich glaube das wir in die Severin Sea Lodge gehen werden. Mit Tränen in den Augen denke ich an die traumhaften Zeiten zurück. 🙁

Reply
Antje Gerstenecker 6. Dezember 2018 - 12:06

Lieber Jörg,

vielen Dank für deinen Kommentar. Du hast in Kenia ja ganz schön viel erlebt – so viele unvergessliche Momente! Die Zeit der Super-Sonderangebote hat uns viele Gäste beschert, die sonst vielleicht nie nach Kenia gereist wären – viele davon haben sich dann so in das Land verliebt, dass sie immer wieder zurückkehrten. Der Afrika-Virus hat zugeschlagen und viele hatten schon bei der Heimfahrt Heimweh nach Kenia.
Die Severin Sea Lodge wird dir noch immer gefallen – in der Anlage selbst hat sich nicht viel verändert. Die Zimmer wurden zum großen Teil renoviert, aber die Gartenanlage samt Bar und Imani-Dhow sind noch wie früher. Wenn du auf meinem Blog suchst, findest du dort den Bericht über die Severin Sea Lodge, in der wir letztes Jahr ein paar schöne Tage verbracht haben. Auch das Severin Camp in Tsavo West ist sehr empfehlenswert!
Ich wünsche dir eine traumhafte Zeit in Kenia!
LG Antje

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DWH 13. Januar 2019 - 23:22

An alle ASC-“Schwelger”:
Haben Sie sich auch mal für nur EINE SEKUNDE Gedanken über die Einheimischen und ihre Situation gemacht?! Oder die dortige Fauna?
Wir waren 1988 im Sea Horse – unvergeßlich. Mein Lebensgefährte ist 4 Jahre später im Alter von 37 Jahren an Krebs gestorben.
Tourismus ist purer Luxus – das wurde mir im Laufe des Lebens immer klarer.
Jambo
Dom. Wolpe

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Antje Gerstenecker 13. Januar 2019 - 23:27

Das tut mir sehr leid, das ist sehr traurig.
Aber um auf deine Frage zu antworten – ja, natürlich habe ich mir sehr viele Gedanken über die Einheimischen und ihre Situation und auch über die Fauna und Flora gemacht. Das gehört dazu, wenn man in einem Land lebt und dort arbeitet. Ja, Tourismus ist Luxus – aber schafft in den Ländern auch Arbeitsplätze. Für die Reisenden schafft es ein Bewusstsein für andere Länder und Kulturen – und viele, hoffentlich schöne, Erinnerungen. Ich hoffe, dass dich viele schöne Erinnerungen an eure gemeinsame Zeit im Sea Horse begleiten.

Reply
Marianne Bock 8. Februar 2019 - 13:18

Jambo Antje, auch ich schwelge in Erinnerungen, wenn ich die Kommentare lese. Meine erste Keniareise war im März 1978 und dann gleich ins Watamu Beach. In den Jahren bis 84 habe ich noch einige andere Hotel Anlagen des ASC kennengelernt, bin aber vom Watamu immer begeistert gewesen. Dort habe ich tauchen und surfen gelernt. Josef, unser damaliger Kellner lud uns in sein Zuhause ein. Die Safaris in den Tsavo, Amboseli und Masai Mara Park werden unvergesslich bleiben. Die Flug Safari ab Malindi war ein Traum. Der Abstecher zur Insel Lamu oder die Fahrt in die Mangroven, bei der wir auf dem Rückweg rudern mussten, mangels Sprit, bleiben ewig in Erinnerung. Ich bin dankbar für diese Erlebnisse, denn zu der Zeit war auch der Tourismus noch nicht so ausgeprägt. Ich selbst war damals in einem Reisebüro beschäftigt, habe viele Länder kennen gelernt, aber nach Kenia hat es mich immer wieder hin gezogen. Schade, was dort geschehen ist. Herzlichen Gruß
Marianne Bock

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Antje Gerstenecker 10. Februar 2019 - 14:00

Liebe Marianne,
das Watamu hatte immer ganz eingefleischte Fans – die Lage war auch ein absoluter Traum. An unsere Lamu-Tour denke ich auch immer noch sehr gerne zurück – es war wie ein Ausflug in eine andere Welt. Selten hat mich eine Insel so fasziniert. Ich frage mich, ob es noch immer so schön und authentisch dort ist. Eure Bootstour mit zu wenig Sprit ist so typisch für das damalige Reisen in Kenia. Aber dafür auch absolut unvergesslich – und im nachhinein doppelt so lustig!
Danke, dass du deine Erlebnisse hier mit uns teilst!
LG Antje

Reply
Cornelia Jahn 18. Februar 2019 - 17:50

Jambo habari,
meine erste Kenya-Reise führte mich 1993 ins Paradise Beach. Sofort war ich mit dem Kenya-Fieber infiziert. Dann reiste ich 1996 zweimal ins Palm Beach und verbrachte wieder unvergessliche Urlaubstage. Safari bei Ali am Strand gebucht, herrliche Landschaft und Tierwelt gesehen und in wudnerschönen Lodges übernachtet, z. B. Voi Safari Lodge, Salt Lick Lodge, Tsavo Ost und West, Nairobi Nationalpark, Amboseli – einfach einmalig! 2004 reiste ich dann mit meinem Mann noch einmal ins Shanzu Beach, da war die Anlage durch den Brand stark in Mitleidenschaft gezogen. Es gab nur noch das Restaurant im Paradise Beach mit Charles, unserem freundliche Kellner. Auch Ali verkaufte immer noch seine Touren. Die Bilder machen mich traurig, wenn man an die unvergleichlichen Urlaubstage zurückdenkt mit all den Unvollkommenheiten, mal kein Wasser, dann wieder kein Strom – hakuna matata. Auch Dr. Dillon war immer ein Begriff. Es war unübersehbar, dass die besten Tage der Hotels vorbei waren. Buschtouren waren kaum noch möglich, weil sich die Kinder an die Autos hingen. 1993 konnte man noch problemlos seine Mitbringsel verteilen, zuletzt wurden sie vom Dorfältesten eingesammelt und weiter verteilt – sehr abenteuerlich und wenig glaubhaft! Was bleibt, sind unvergessliche Erinnerungen an exotische Urlaubstage und den südlichen Sternenhimmel.
Liebe Grüße
Conny aus Dresden

Reply
Antje Gerstenecker 20. Februar 2019 - 13:08

Liebe Conny,
vielen Dank, dass du deine Erlebnisse und Erinnerungen mit uns teilst! Du hast wirklich alle Höhen und Tiefen des ASC erlebt. An Charles kann ich mich übrigens gut erinnern – ein wirklich sehr netter!!!
Liebe Grüße
Antje

Reply
Tom Minder 27. Februar 2019 - 15:57

Auch ich war einige Male in Kenia, Hotel Travellers Beach, Paradise Beach, Palm und Coral Beach. In Kenia hatte ich immer das Gefühl “heimzukommen”. Auch die Safari’s im Mara Buffalo Camp waren fantastisch. In den Jahren 1993-1998 waren wir jedes Jahr während des europ. Winters in Kenia an der Nordküste. Im Jahre 2002 war ich in meiner neuen Partnerin ebenfalls in Kenia, im Coral Beach. Waren schöne Zeiten welche ich nicht missen möchte.

Lieber Gruss
Tom

Reply
Antje Gerstenecker 27. Februar 2019 - 17:51

Hallo Tom,

wenn man es zeitlich einrichten kann, ist es ideal, wenn man im deutschen Winter nach Kenia reisen kann. Das ist die allerbeste Reisezeit!

LG Antje

Reply
Johannes Kruszynski 28. Februar 2019 - 21:59

Mich haben die zahlreichen, überaus positiven Beiträge von so vielen ASC-Gästen sehr berührt;
ich teile diese Emotionen aufgrund eigener überaus positiver Erfahrungen. Aber beim Lesen wurde ich
Doch recht wehmütig darüber, was aus den Anlagen geworden ist. Mir bleibt nur, mich in die Schaar
der „Berichter“ einzureihen, natürlich mit Bedauern.
Herzliche Grüsse – an alle ebenfalls „Afrika-Fieber-Infizierten“ –
Hannes

Reply
Antje Gerstenecker 1. März 2019 - 12:50

Lieber Hannes,

du hast recht, die vielen Kommentare berühren sehr und zeigen, wie unvergesslich und beeindruckend die Reisen nach Kenia für so viele Menschen waren. Auch wenn es den ASC nicht mehr gibt, ist es doch schön, wie viele Erinnerungen wir hier teilen können!

LG Antje

Reply
Christian Meyer 1. März 2019 - 23:46

Hallo Antje, auch ich bin auf der Suche nach vergangenen Erlebnissen mit dem ASC hier gelandet, freue mich das ich das gefunden habe!
Ich war 1989 mit zwei Freunden dort, weiss allerdings nicht mehr wie das Hotel hiess, kann mich nur erinnern das wir damals dort Squash gespielt haben. Den Sylvesterabend am Strand und die Masai die so scharf waren auf meine Filmröllchen aus Plasik, um sich die Ohrlöcher schön gross zu machen werde ich nicht vergessen.
Nächste Woche fliege ich nach 30 Jahren nochmal hin, diesmal mit Condor nonstop.
Christian

Reply
Antje Gerstenecker 3. März 2019 - 20:37

Hallo Christian,

Die Squash-Halle war neben dem Palm Beach Hotel, deshalb vermute ich, dass du im Palm oder Coral Beach Hotel warst.
Ich wünsche dir einen traumhaften Urlaub in Kenia!!!

LG Antje

Reply
Tom Minder 3. März 2019 - 22:00

Ja die Squash Halle, haben dort auch immer gespielt um 10.00-11.00, danach ab ans Meer. War eine coole Zeit. Die Beach Boys haben einem ab und zu auch unheimlich genervt:) aber irgendwie ist und war das wohl ihre einzige Einnahmequelle. Vergesse nie mehr, wie ich einem Kellner im Paradise Beach Hotel, nachdem er mir tagelang vorgejammert hat, dass er erst zu seiner Familie zurück gehen kann, wenn er das Geld für eine neue Türe seines “Hauses” in seinem Dorf gespart hat, ca. 100 Schweizer Franken schenkte. Am übernächsten Tag war er bereits weg:)). Dies war ca. 1997.

LG

Tom

Reply
Antje Gerstenecker 3. März 2019 - 23:38

Hahaha, der Klassiker! Ich hoffe mal, er hat zumindest deinen Namen als Widmung auf die Tür geschrieben…

Reply
Tom Minder 4. März 2019 - 08:29

Nein Antje hatte er wohl nicht jedoch erhielt ich das Jahr darauf einen “Bettelbrief” von ihm mit einem Einzahlungsschein der Barclays Bank von Nairobi…Logischerweise habe ich nichts überwiesen.

LG

Tom

Reply
Tom Minder 4. März 2019 - 08:39

Oder das kleine Einkaufsdorf in der Nähe vom Hotel Paradise Beach, dort gab es damals eine offene Kneipe mit Musik und Prostituierten am Abend, der damalige Besitzer, ein gewisser Mr. Shah, ein Inder, erzählte mir ständig wie reich er wäre aber er könne sein Geld nicht ausser Land bringen. Einmal fragte er mich, ob es eine Möglichkeit geben würde, dass ich ihm helfe sein Geld zu waschen….

Reply
Christian Meyer 4. März 2019 - 11:53

Am Strand vor dem Palm Beach sass ein Mann Namens Cosmas Tito Kalewa, er hat dort Bilder verkauft. Jeden Morgen nach dem Frühstück ging ich Richtung Norden am Strand entland, bis zum Ende mit den Felsen. Auf dem Rückweg setzte ich mich zu Ihm und wir rauchten gemeinsam eine Zigarette. Ich fragte Ihn ob er uns mal Mombasa zeigen könne, so wie es Touristen nicht sehen. Am nächsten Tag trafen wir (Drei Freunde damals) uns an der Straße und fuhren mit dem Public Bus in die Stadt. Er ging mit einem leuchtend roten T-Shirt immer 20m vor uns, weil er sagte er dürfe keine Touristen führen. Mittags besuchten wir ein Restaurant welches nur mit Einheimischen gefüllt war. Die Kühltheke war zwar da, allerdings nicht in Betrieb. Einer meiner beiden Freunde hatte eine Heidenangst vor irgendwelchen Krankheiten und war ziemlich nervös. Dann kam unser Essen, Chicken Chips. Am Tellerrand lag ein Tütchen Ketchup, woraufhin Michael (der zweite Begleiter) sagte: ‘Beim Ketchup brauchst du dir keine Gedanken machen, der ist abgepackt’. Nach dem Essen wusch ich mir die Hände an einem Waschbecken, über dem eine Fensteröffnung zum Hof hinaus ging. Dort saß ein dicker schwitzender Mann, nahm von links ein kleines Plastiktütchen, blies es kräftig auf und füllte Ketchup hinein, dann presste er es mit einer heissen Zange zu…….Cosmos Tito Kalewa habe ich noch lange mit Päckchen voller Bekleidung für die Kinder versorgt, irgendwann riss der Kontakt ab.

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Christian Meyer 4. März 2019 - 11:55

@Tom, an die Kneipe kann ich mich auch noch gut erinnern, wir waren Abends öfters dort.

Reply
Christel 4. März 2019 - 15:10

Hallo Antje,
auch ich bin über Google auf diese Seite gestoßen. Ja es ist schon sehr traurig, was mit den einst so prächtigen Anlagen des ASC passiert ist. Ich war 2001 und 2002 für je drei Wochen im Shanzu Beach Hotel, müsste direkt neben dem Paradise gewesen sein. Auch die Safari´s vom ASC waren toll. Das Crocodile Camp in Tsavo, das Twiga Camp im Kimana sowie das Mara Buffalo Camp sind mir alle noch in guter Erinnerung. Mein Onkel (der leider schon gestorben ist) saß damals schon im Rollstuhl und ich weiß noch, wie toll sich alle Angestellten im Hotel als auch in den Camps um ihn gekümmert haben. Peter, der damalige Chefkellner, hat immer extra für ihn gekocht, da er auch unter Schluckbeschwerden litt. Auch die Läden in dem kleinen Dorf drumrum haben wir oft besucht und waren auch im Danceclub am Abend. Frag mich manchmal, was aus den ganzen lieben Menschen von damals geworden ist.
Naja im Mai gehts wieder in mein zweites zu Hause und ich freu mich schon drauf, diesmal an die Südküste und natürlich wieder auf Safari.
Lg Christel

Reply
Antje Gerstenecker 11. März 2019 - 16:52

Liebe Christel,
genau, das Shanzu lag zwischen dem Paradise und dem Coral Beach Hotel. Da habt ihr ja alle ASC-Lodges besucht, die es damals gab. Wie toll, dass dein Onkel mit auf Safari kommen konnte. Die Mitarbeiter haben sich immer ganz hervorragend und einfühlsam um die Gäste gekümmert – vor allem auch um die, die im Rollstuhl saßen oder eine besondere Betreuung benötigten. Auch das war etwas, was die ASC-Hotels auszeichnete.
Ich frage mich auch, was aus all den Menschen geworden ist – ich hoffe, dass sie einen neuen Job gefunden haben.
Dir wünsche ich erst einmal traumhafte Ferien in Kenia!
LG Antje

Reply
Nancy Eckardt 6. März 2019 - 13:50

Liebe Antje, danke für die wundervollen Erinnerungen.Ich habe mich immer gefragt, was aus dieser traumhaften Anlage geworden ist. Ich erzähle so oft meinen Kindern von diesen wunderschönen Urlauben,die ich dort hatte.Diese Gärten mit Tieren…..das war so schön!Und die Affen,die immer zur gleichen Zeit auf Beutezug durch die Anlagen zogen.Es macht mich traurig,wenn man sieht,was daraus geworden ist. Ich war 3x dort 98 99 und 2000.Kenia wird immer für mich eines der schönsten Urlaubsziele sein. Wenn die Kinder etwas grösser sind,werde ich ihnen zeigen ,was ich so toll an diesem Land finde.

Reply
Antje Gerstenecker 11. März 2019 - 16:56

Liebe Nancy,

wir waren vor zwei Jahren zum ersten Mal mit den Kindern in Kenia und es war für mich sehr berührend, ihnen meine alte Heimat zu zeigen. Auch ich habe ihnen früher ganz viele Geschichten über Kenia erzählt und es war wunderbar, mit ihnen auf den Spuren meiner Zeit in Kenia unterwegs zu sein. Zum Glück hat Kenia die Kinder genauso begeistert wie mich. Ich bin sicher, eure Kinder werden es auch einmal lieben!

LG Antje

Reply
Birgit 11. März 2019 - 11:06

Hallo! Auch ich gehöre zu den Afrika-Infizierten! Ich war damals (1990) im Coral/Palm Beach Hotel. 14 Tage, inklusive einer dreitägigen Safari in der Serengeti. Von diesem Urlaub (es war meine erste große Reise) zehre ich heute noch. Er bleibt mir unvergessen….die Landschaft, die rote Erde, die Leute, die andere Mentalität, die Erlebnisse,……habe damals einige Freundschaften geschlossen, im Twin Star Nachtklub trat damals eine Akrobaten-Companie auf, mit denen hab ich die ganze restliche Nacht geplaudert. Es war mein 21. Geburtstag, das Hotel machte mir eine Geburtstagstorte mit Kerzen darauf. Alles mit der gesalzenen Butter. 🙂 Die Eindrücke aus der Safari werde ich niemals vergessen, der Massai vom Massai-Mara-Camp wollte mich gleich “heiraten”. 🙂 🙂 klar, ich blond, jung…..:-) immer wenn ich Fotos aus der Gegend sehe, habe ich Tränen in den Augen. Die Sehnsucht ist nach wie vor ungebrochen, und obwohl ich es versprochen habe, gleich im nächsten Jahr wieder zu kommen, habe ich es bis heute nicht geschafft. Irgendwie habe ich auch Angst davor, das Land nochmal zu besuchen, es könnte ja sein, dass man zu viel erwartet, weil der erste Besuch so unbeschreiblich schön war und man dann enttäuscht ist. Schade um das schöne Hotel und die gesamte Anlage, muss mir heute gleich das Fotoalbum rausnehmen und die Bilder ansehen. Damals hab ich noch alles analog fotografiert, ich glaube, es waren ca. 11 Filme……die Fotoausarbeitung hat ein halbes Vermögen gekostet. 🙂 Aber das war mir egal, es sind unwiederbringliche Erinnerungen.

Reply
Antje Gerstenecker 11. März 2019 - 17:01

Liebe Birgit,

oooohhhh ja – die salzigen Kuchen waren sehr gewöhnungsbedürftig. Aber immerhin war das ein Geburtstagskuchen, den du bis heute nicht vergessen hast! 😀

Mir ging es genau wie dir – ich war lange nicht in Kenia. Nicht zuletzt, weil ich Angst hatte, dass es dort das, was ich so liebte nicht mehr gibt. Tatsächlich ist es heute anders – aber immer noch wunderschön! Ich bin sicher, es wird dich wieder aufs neue bezaubern!

LG Antje

Reply
Tom Minder 11. März 2019 - 17:12

Habe da noch ganz andere, nicht so schöne Erlebnisse an Mombasa. Wir waren auf dem Gewürz und Fleischmarkt, die Tiere waren zum Teil noch lebendig, andere Länder andere Sitten. Auf einmal spricht mich ein Metzger der dort auf dem Markt arbeitete an. Ich solle etwas kaufen oder mich vom Acker machen, ich erklärte ihm, dass wir als Touristen in einem Hotel leben und daher sicher kein Fleisch kaufen wollen. Er packte mich am Arm und in der anderen Hand schwang er sein Fleischerbeil bedrohlich. Weit und breit waren natürlich keine Polizisten oder andere Touristen. Durch mein jahreslanges Kampfsporttraining konnte ich ihm seinen Arm so fixieren, dass er ihn nicht mehr gegen mich bewegen konnte. Andere Einheimische wurden danach auf diesen Psycho aufmerksam und “beruhigten” ihn in ihrer Landessprache. So rasch habe ich noch nie einen Markt verlassen. Zu sagen ist, dass weder ich noch meine Partnerin eine teure Uhr oder Schmuck trugen. Dies war jedoch in 7 Jahren Urlaub in Kenia das erste mal, dass etwas in dieser Form passierte.

Reply
Antje Gerstenecker 11. März 2019 - 17:23

Was für ein krasses Erlebnis! Ein Glück, dass du dich entsprechend wehren konntest!

Reply
Hans Gallistl 21. März 2019 - 20:33

Hallo Antje,
schade um die Kenia´s Fremdenverkehr, der ja seit den Unruhen 2007 stark zurückgegangen ist. Wir waren 2007 einige Wochen als Tanzlehrer für die Gäste des ASC im Shanzu Beach Hotel und auch im Dolphin Beach Hotel
tätig. Ich kann mich noch gut an Jan Dröse erinnern, der damals der Manager gewesen ist. Der Niedergang des ASC war schon sehr stark merkbar, wir haben aber trotzdem eine tolle Zeit in Kenia erleben dürfen. Verschiedene Ausflüge mit den Beach-Boys haben uns viel vom Leben in und um Mombasa gezeigt. Wir haben nur gute Erfahrungen mit den Einheimischen gemacht.Die Safari in der Kimana Leopard Lodge wird uns für immer unvergessen bleiben, wie auch die lustigen Tanzstunden mit den verschiedenen Gästen. Wir haben auch mit der damaligen Showtanztruppe unter der Leitung von Tahbita und Yelloboy Trainingsstunden in den Standardtänzen gegeben. Es war eine Freude mit ihnen zu arbeiten. Vielleicht weiß jemand der Leser dieses Blog, was mit dieser Truppe passiert ist?

Reply
Antje Gerstenecker 27. März 2019 - 11:46

Hallo Hans,
als Tanzlehrer in Kenia zu sein ist bestimmt auch eine tolle Erfahrung. Es gab doch immer wieder neues für die Gäste. Zu meiner Zeit gab es keinen Tanzkurs…
Welche Showtanzgruppe meinst du – die im Nachtclub? Oder die Akrobatengruppe, die im Abendprogramm der Hotels auftrat? Oder die Giriama-Tänzer?
LG Antje

Reply
Schmitt Horst 22. März 2019 - 13:33

Wenn ich an Kenia denke, kommt grenzenlose Wehmut bei mir auf. Ich müsste ein Buch hier schreiben über all die unvergesslichen Erlebnisse. Wir waren 4 mal dort, haben im Palm- im Coral und im Shanzu gewohnt. Wir waren genau zu der Zeit dort, als Arab moy das Shanzu persönlich eröffnet hat. Unsere Frauen (wir waren immer eine größere Gruppe-einmal 13 Personen) waren begeistert von der schneidigen persönlichen Wachmannschaft des Präsidenten. Wir durften allerdings während seiner Anwesenheit nicht fotografieren oder unser Hotel verlassen (Abstand zum Convoi= 5 Meter) Oder die Gottesdienstbesuche im Dorf Shanzu, wo wir einen Festgottesdienst mit dem Bischof erleben durften, der an diesem Tag sowohl Hochzeiten als auch 1.Kommunion mit den vielen Kindern des Dorfes feierte. Wir wurden vom einheimischen Pfarrhelfer fürsorglich in eine Bank geleitet und durften mitten unter den bestimmt 800! Gläubigen Platz nehmen. Als Kirchenchorsänger durften wir an einer Probe des dortigen Chores teilnehmen! Meinen Geburtstag bei einer der Reisen (welche war es wohl?) waren wir mit der Royal Star unterwegs. Die Crew brachte mir am Abend eine Geburtstagsständchen mit Torte incl. Wunderkerzen. Die Safaris standen immer auf dem jeweils 3-wöchigen Reiseplan. (Amboseli, Tsawo-West, Tsawo-Ost und und und) . Unseren ältesten Sohn hat seine Hochzeitsreise ins Watamu geführt. Eine für die ganze Familie besonders für meinen jüngsten Sohn war die Reise ins “Paradise”. Er hat, wahrscheinlich durch die Sonne Afrikas und die schönen Anlagen begünstigt, während unseres gemeinsamen Aufenthaltes seine Frau fürs Leben gefunden: das Lustige daran: Es ist die Tochter von Freunden, die gemeinsam auch zu unserer Gruppe gehörten. Wie sehr uns alle Kenia gefangen hält ist erkennbar, wenn wir im Freundeskreis zusammen sind, und es dauert vielleicht 10 Minuten, bis eine/r von unseren Kenia Reisen zu erzählen beginnt.
Noch eins: Eine Veränderung im Land konnten man feststellen, als erstmals Somalische Flüchtlinge oberhalb des Mtwapa-Creegs ihr Zelte aufschlugen und die Sicherheit bei Touren, wie etwa der “Busch-Tour”, nicht mehr gewährleistet war. War diese Entwicklung vielleicht auch ein Grund für den Niedergang des ASC?

Reply
Antje Gerstenecker 27. März 2019 - 11:40

Lieber Horst,

ihr habt in Kenia ja unglaublich viel erlebt. Viele dieser Erlebnisse sind ganz besonders – wann trifft man schon mal den Präsidenten oder kann an einem Festgottesdienst mit dem Bischof teilnehmen?
Die Kenia-Erlebnisse bieten immer wieder Gesprächsstoff für schöne Abende mit Freunden. Das erlebe ich hier auch immer wieder. Und gemeinsam in diesen Erinnerungen zu schwelgen ist doppelt schön!
Sicherlich hatte das Thema Sicherheit einen Einfluss auf die Buchungssituation für Kenia – und damit auch für den ASC. Die Gründe für den Untergang waren sicher vielfältig. Wenn ich sehe, wie viele treue Gäste der ASC hatte, die immer wieder kamen, obwohl die Hotels immer schlechter wurden und die Konkurrenz rundum davonzog. Es ist eine Tragödie, dass man es nicht geschafft hat, dieses Produkt zu erhalten.

LG Antje

Reply
Gudrun Franzen 4. April 2019 - 22:38

Hallo, auch ich habe wunderbare Erinnerungen an das Coral/ Palm Beach Hotel. 1988 war ich 2 Wochen vor Ort.
Die Fotos schaue ich mir immer gern an. Es stimmt mich traurig, diese Ruinen zu sehen.
LG Gudrun

Reply
Antje Gerstenecker 8. April 2019 - 16:49

Liebe Gudrun,

dann warst du sogar vor meiner Zeit vor Ort – und ich würde rückblickend sagen, dass du da insgesamt die beste Zeit erwischt hast, denn damals war Kenia noch viel authentischer und der “Jenseits von Afrika”-Boom war auf seinem Höhepunkt.

LG Antje

Reply
Thomet Bernhard 7. April 2019 - 16:47

Liebe Antje, ich hoffe es geht Dir super. Ja, auch ich habe sehr schöne Erinnerungen an diese Zeit…. Im Jahre 1992 flog ich alleine nach Kenya und verbrachte zwei Wochen im Coral Hotel. Danach noch eine Woche eine Safari im Amboseli Park. Beim spazieren am Strand lief ich immer bis hinten zum Hotel Flamingo, gehörte auch zur ASC. Dieses Hotel war auch ein einziger Traum. Wunderschön. Ich ging dort auch einfach in den superschöner Pool und wünschte mir so tief und fest einen lieben Partner an meiner Seite….. und wünschte mir fest wenn ich den Richtigen Freund kennenlerne verbringe ich meine Flitterwochen hier im Hotel Flamingo. Träume können in Erfüllung gehen…. Zwei Jahre später , 1994, bin ich mit meinem Partner in die Honeymoon Ferien für drei Wochen ins Hotel Flamingo gegangen. Eine wunderschöne Zeit und ein Traum ist in Erfüllung gegangen. Ich denke immer noch sehr gerne an dieser Zeit zurück und…. wir sind immer noch zusammen. Es grüsst Dich Herzlichst bernhard aus der schweiz

Reply
Antje Gerstenecker 8. April 2019 - 16:56

Lieber Bernhard,

vielen Dank, dass du diese ganz besonderen Erinnerungen hier mit uns teilst – und wie schön, dass dein Traum in Erfüllung gegangen ist. Etwas romantischeres als Honeymoon in Kenia kann man sich kaum vorstellen. Und eine Safari finde ich, ist noch ein zusätzliches “Sahnehäubchen” – mehr Romantik geht wirklich nicht. Ich hatte mir immer vorgestellt, meinen Honeymoon auf Safari zu verbringen. Das hat nicht ganz geklappt – wir haben das ein paar Jahre später nachgeholt.
Ihr sprecht sicher noch oft von eurer gemeinsamen Zeit in Kenia – solche besonderen Erlebnisse schaffen ein festes Band zwischen den Menschen und die gemeinsamen Erinnerungen sind einfach wunderbar.

Ganz liebe Grüße an euch beide in die Schweiz!
Antje

Reply
Frank Gerrkens 12. April 2019 - 23:01

Hallo Antje Gerstenecker
Ich wahr im Dezember 2006 im Palmen Beach mit Safari in der lodge tsavo east es wahr und ist einicht wunderschönes Land
Ich plane für 2020 den Urlaub neu .
Liebe grüße Frank

Reply
Antje Gerstenecker 22. April 2019 - 21:46

Dann wünsche ich dir schon mal viel Spaß bei der Urlaubsplanung 🙂

Reply
Olivier Maridor 13. Juni 2019 - 00:39

September 1993: sicher eine der schönsten Reise, die ich erlebt habe… Begleitet von einer Mitarbeiterin der ASC-Filiale von Winterthur, waren wir eine kleine Gruppe des Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes SBV im Palm Beach Hotel für 2 Wochen traumhaften Urlaub. Alles stimmte: Top-Betreumg vom ASC-Personal von A bis Z, unvergessliche Ausflüge und Safaris auf hoher See, in Monbassa, Übernachtung in Baumhäusern, ein paar Tage in einem Naturpark im Nordosten Kenias, überall sehr gut gegessen und beeindruckende Buffets mit frischen Lebensmitteln, sogar den Besuch einer Affe ins Schlafzimmer gehabt (das Fenster war offen geblieben), alle Hotels der Anlage und ihre öffentlichen Dienstleistungen (inkl. Nightclub!) in vollen Zügen genossen… Und es gab ja diese blauen Belege zum Unterzeichnen, damit alles erst am letzten Tag mit Kreditkarte an der “Hausbank” nach einer sehr langen Wartezeit bezahlt werden kann; ich habe alle Beträge zuhause nachgezählt und das ASC hat dort einen beträchtlichen Verlust gemacht, weil vermutlich viele Belege gefehlt haben. Wenn das Gleiche mit allen Gästen und jahrelang passiert ist, hat dieses für damals geniales System leider auch ein Stück weit zum ASC-Untergang beigetragen… Besten Dank für die schönen und berührenden Berichte sowie die Bilder, die einem schon weh tun; zum Glück habe ich das Ganze wirklich in der Glänzzeit erlebt und dafür bin ich sehr dankbar!

Reply
Steffen 1. Juli 2019 - 16:37

Hallo in die Runde

Ich war mal Manager Central Maintenance ( 2002/2003 ) beim ASC. Der Niedergang war größtenteils hausgemacht. Trotzdem war es eine schöne Zeit

Reply
Antje Gerstenecker 2. Juli 2019 - 14:11

Hallo Steffen,
schön, dass du dich meldest. Du hast völlig recht – trotz allem war es eine schöne und unvergessliche Zeit für uns alle.
LG Antje

Reply
Isa 14. Juli 2019 - 15:15

Hallo,

vor vielen Jahren holte ich mir manchmal ein paar Reiseprospekte zur eventuellen Planung eines Urlaubs (damals noch weniger Geld als heute 😉 ), da war u.a. in einem Prospekt auch das Watamu Beach Hotel. Es hat mir gut gefallen und ich hatte diese Seiten aus dem Prospekt rausgerissen und lange aufbewahrt. Irgendwann wollte ich da vielleicht auch mal hin. Immerhin erfuhr ich auch von Leuten, die dort mal vor zig Jahren waren (muss um die Anfangszeit des ASC gewesen sein).
Heute sitze ich am PC, überlege, ob ich mal “sowo” Urlaub machen soll, der Name Watamu fällt mir wieder ein, ich denke, warum nicht und googel und erfahre, dass das Watamu Beach Hotel abgebrannt ist und der ASC nicht mehr existiert. Trotzdem wollte ich wissen, wo dieses Hotel genau war, ich mache ich gerne auch virtuell auf die Socken und suche Orte in googlemaps.
Ich meine, es auch gefunden zu haben. Hätte dennoch gerne eine Bestätigung von Leuten die dort waren.
Könnte mir netterweise jemand helfen? War das hier?
-3.354816, 40.024343
(Daten in googlemaps eingeben, sollte funktionieren.)

Isa

Reply
Antje Gerstenecker 14. Juli 2019 - 17:34

Hallo Isa,

deine Daten zeigen mir einen Punkt irgendwo in Somalia. Watamu Beach befindet sich etwas südlich der kenianischen Stadt Malindi. Ich hoffe, diese Daten führen dich zum Ziel – alternativ einfach Watamu Beach bei Google Maps eingeben:
-3.357798, 40.018694

Es gibt in Watamu einige andere Hotels – wenn du also in die Ecke fahren willst, ist dies auch ohne den ASC möglich.

Liebe Grüße und viel Spaß bei der Urlaubsplanung

Antje

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