Waiblingen: Mit dem SUP-Board entlang der Altstadt

by Antje Gerstenecker

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Nur zehn Kilometer nordöstlich von Stuttgart liegt das Städtchen Waiblingen. Die Rems schlängelt sich durch das Stadtgebiet und ermöglicht, dass man Sehenswertes in Waiblingen nicht nur bei einem Spaziergang, sondern auch vom Wasser aus erkunden kann.

Wer mag, kann hier mit Kanus oder Stand-Up-Paddling-Boards auf Entdeckungstour durch die Talaue und entlang der Altstadt gehen.

SUP und Kanu fahren auf der Rems

Diese Art ein Städtchen zu erkunden finden natürlich auch den Kids spannend. Doch als wir in Waiblingen ankommen ist es bewölkt und gar nicht so warm wie erhofft. Wir wagen uns dennoch auf die SUP-Boards, allerdings in Shorts und T-Shirts und hoffen, dass wir den Ausflug auf’s Wasser einigermaßen trocken überstehen.

An der Schwaneninsel befindet sich der Stand-Up-Paddling und Kanu Verleih. Dort sind wir an diesem bewölkten Tag nicht die einzigen Gäste, aber es geht ruhiger zu als an anderen Tagen. Bei schönem Wetter sollte man das Board auf jeden Fall vorab reservieren. Heute bekommt man auch spontan ein SUP-Board. An der Einstiegsstelle gibt es zum Glück eine Möglichkeit, sich beim Aufsteigen auf das SUP-Board festzuhalten. So gelangen alle ohne Probleme auf das Board.

Die ersten Paddelschläge sind noch etwas ungewohnt, doch von Schlag zu Schlag klappt es immer besser und wir gleiten mit den Boards fast lautlos über die Rems. Kaum sind wir auf den Boards scheint auch endlich die Sonne. Was ein Glück!

Naturidylle direkt an der Altstadt

Unglaublich, dass man hier, nur wenige Meter von der Stadt entfernt, an einigen Stellen das Gefühl hat, mitten durch eine Dschungellandschaft zu gleiten. Dann passieren wir Fachwerkhäuser, kleine Bootsstege, entzückende Gärtchen – und mehrere Brücken. Eine ist so niedrig, dass wir beim Durchfahren auf die Knie gehen müssen.

Ein Reiher beobachtet uns nur etwa einen Meter entfernt. Er lässt sich von uns nicht stören und bleibt ruhig sitzen, bis wir an mir vorbeigefahren sind. Ausgiebig erkunden wir die Talaue und genießen den Ausblick auf die Altstadt. Was für eine ungewöhnliche und entspannte Art, eine Stadt kennenzulernen!

Toller Biergarten auf der Schwaneninsel

Gleich neben dem SUP-Verleih befindet sich ein toller Biergarten und ein Spielplatz. Eine SUP-Tour macht hungrig, stellen wir fest. Also machen wir erst dort mal Mittagspause. Die Karte ist vielseitig und auch Vegetarier kommen hier auf ihre Kosten. Das Essen ist sehr gut, das Preis-Leistungs-Verhältnis ebenso.

Natürlich wollen wir sehen, was es Sehenswertes in Waiblingen gibt. So gehen wir anschließend durch das Beinsteiner Tor in die Altstadt. Dort gibt es eine wilde Mischung aus bunten alten Fachwerkhäusern und modernen Bauten. Am auffälligsten ist vermutlich das 1976 erbaute Marktdreieck mit seiner in Grün- und Blautönen gehaltenen Fassade. Ein Stilbruch, der bei den Waiblingen viele Jahre lang nicht so gut ankam. So wurde es gar spöttisch als “Ufo” oder “Farbschachtel” betitelt. Doch inzwischen gilt das Marktdreieck als Kulturdenkmal und der gewagte Kontrast wird nachträglich geschätzt.

Spaziergang durch die Altstadt

Vom Marktplatz ist es nicht weit zur Nikolauskirche. Sehenswert ist dort der liebevoll angelegte Pfarrgarten mit herrlich blühenden Stauden. Wie eine kleine Ruheinsel wirkt das umrankte Bänklein, das zum Verweilen einlädt.

Wenn man der Treppe hinab durch den Torbogen folgt und dann nach links geht, erreicht man den Beginn des Mauergangs, dem man zurück zum Beinsteiner Tor folgen kann.

Ganz am Anfang befindet sich links der Apothekergarten in dem zahlreiche heimische Kräuter und Heilpflanzen wachsen. Vom gegenüberliegenden Aussichtspunkt kann man hinab auf die Mühle und den Mauergang blicken – was für ein Idylle!

Wir folgen dem Mauergang, der mal zu einer Seite offen, dann wieder geschlossen entlang der Rems verläuft. Im geschlossenen Bereich kann man kunstvolle Spinnweben an jeder Deckenlampe bewundern. Ein toller kleiner Spaziergang!

Talaue: vielseitiger Park für Groß und Klein

Weiter geht es durch das Stadttor zurück zur Schwaneninsel und dort über die Brücke in die Talaue. Der Park ist weitläufig und man kann hier viel Zeit verbringen und immer wieder neues entdecken. Ein Minigolfplatz, ein Skatepark, verschiedene Ruheinseln mit Hängematten und Liegen, mehrere Spielplätze, Weiden und Seen – der Park ist unglaublich abwechslungsreich.

Waiblingen: lohnenswertes Ausflugsziel vor den Toren Stuttgarts

Wir haben unseren Ausflug nach Waiblingen sehr genossen – so sehr, dass wir viel Zeit im Biergarten und in der Talaue vertrödelt haben. Unseren ursprünglicher Plan, noch in der Galerie Stihl und im Haus der Stadtgeschichte vorbeizuschauen, schafften wir zeitlich leider nicht. Dafür haben wir jetzt noch genug Programm für einen weiteren Besuch – zum Glück liegt Waiblingen ja gleich um die Ecke!

Sehenswertes in Waiblingen

Ein Bummel durch die Altstadt und über den Mauergang
Stand-up-Paddling oder Kanu fahren auf der Rems
Ein Spaziergang durch die Talaue und die angrenzenden Parkanlagen
Die Galerie Stihl

Das Haus der Stadtgeschichte

Lust bekommen, weitere Städtle rund um Stuttgart zu erkunden? Wie wäre es mit einem Ausflug nach Herrenberg mit seinen entzückenden Fachwerkhäusern und dem beeindruckenden Schönbuchturm?

Oder Göppingen mit seinen tollen Löwenpfaden?

Viele weitere Tipps für Ausflüge in der Region Stuttgart findet ihr hier.

Schlechtwettertipps für die Region Stuttgart haben wir hier für euch zusammengestellt.

Hinweis: Dieser Beitrag entstand im Auftrag der Region Stuttgart Marketing- und Tourismus GmbH im Rahmen der Kampagne #nahstattfern

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