Alle Jahre wieder taucht die Herbstfärbung der Laubbäume den Algonquin Provincial Park in Ontario, Kanada, in ein leuchtendes Farbenmeer, das von Gelb- und Gold- über Orange- bis hin zu satten Rottönen reicht. In der Regel kann man das Naturspektakel von Mitte September bis Mitte Oktober bewundern.
Doch der Algonquin Provincial Park ist auch zu jeder anderen Jahreszeit ein attraktives Reiseziel für Naturliebhaber. Er wurde bereits 1893 gegründet und ist damit einer der ältesten und bekanntesten Naturparks Kanadas. Mit dem 7.630 km² großen Schutzgebiet wollte man nicht nur die riesigen Wälder Ontarios vor übermäßiger Abholzung schützen, sondern zugleich auch einen Erholungsraum für die Bevölkerung schaffen. Sein Name erinnert an die Algonkin, die zu den First Nations Kanadas gehörten.
Im Algonquin Provincial Park findet ihr 1.200 Seen und insgesamt mehr als 1500 Kilometer lange Flüsse und Bäche, in denen sich 54 verschiedene Arten von Fischen tummeln.
Der riesige Park ist die Heimat von 55 verschiedenen Säugetierarten, 32 Reptilien- und Amphibienarten und mehr als 140 Vogelarten.
Algonquin Provincial Park planen: Tickets, Eintritt & beste Reisezeit
Wer den Algonquin Provincial Park besuchen möchte, sollte sich unbedingt rechtzeitig vorbereiten und den Trip vorab planen. In diesem Beitrag versuche ich die Fragen zu beantworten, auf die ich bei meiner Reiseplanung gestoßen bin, um euch damit die Planung für euren Besuch etwas zu erleichtern.

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Tickets für den Algonquin Provincial Park: Preise, Buchung & Verfügbarkeit
Der Algonquin Provincial Park ist über mehrere Parkeingänge zugänglich. Allerdings gibt es im Park kein Straßennetz, das durchgehend befahrbar ist. Man muss sich also vorab entscheiden, welche Ecke des Parks man erkunden möchte und durch welchen Eingang/Gate man in den Algonquin Provinical Park fahren möchte. Da die Eintrittstickets limitiert sind, solltet ihr vor allem in den Ferien und an den Wochenenden die Tickets für den jeweiligen Parkeingang sowie gegebenenfalls die Campingplätze vorab online buchen. Die Tickets können bis zu fünf Tage vor dem Termin reserviert werden und kosten pro Fahrzeug im Moment 21 Canadische Dollar bzw. ca. 13 Euro (Stand Januar 2026). Ein Ampelsystem zeigt euch auf der Website die Verfügbarkeit der Tickets an.
Highway-60 im Algonquin Provincial Park: Sehenswürdigkeiten & Tipps
Am besten erschlossen ist der Highway-60-Korridor, der den Algonquin Provincial Park von Westen nach Osten durchquert. Die Strecke ist fast 57 Kilometer lang und bestens ausgebaut. Entlang der Route finden sich zahlreiche Wanderwege, Campingplätze, Besucherzentren sowie mehrere Shops und Restaurants. Mit etwas Glück kann man bei der Fahrt auf dem Highway-60-Korridor auch Wildtiere entdecken. Vor allem im Frühjahr, wenn die Elche sich nahe an die Straße wagen um das Salz, das vom Winterdienst auf die Straße aufgebracht wurde, abzulecken.
Der Highway-60-Korridor ist ein ganz normaler, sehr gut ausgebauter Highway, der kostenlos befahren werden kann. Es gibt keine Gates oder ähnliches – nur ein großes Schild weist darauf hin, dass ihr euch nun im Algonquin Provincial Park befindet. Doch Achtung: Sobald ihr den Highway verlasst und eine Abzweigungen nehmt, bzw. auf einem der für die Trails oder Kanutouren ausgewiesenen Parkplätze fahrt, sowie einen der Campingplätze nutzen möchtet, fallen Parkgebühren für den Parkeintritt an. Diese müsst ihr vorab bezahlen – entweder online oder in den Besucherzentren.
Bei der Ticketbuchung müsst ihr eurer Autokennzeichen angeben. Wenn ihr einen Mietwagen habt und das Kennzeichen vorab noch nicht kennt, könnt ihr dieses in der Ticketbuchung ändern, sobald ihr genau wisst, mit welchem Fahrzeug ihr unterwegs sein werdet.
Es ist sehr wichtig, dass das korrekte Kennzeichen eures Fahrzeugs in der Buchung angegeben ist, da die Ranger anhand dessen prüfen, ob ihr über gültige Eintrittstickets verfügt. Kontrolliert wird übrigens recht engmaschig – wir haben während unserer Besuche im Algonquin Provincial Park regelmäßig Kontrollen auf den Parkplätzen beobachtet.
Algonquin Provincial Park entdecken: Wandern, Radfahren & Kanu
Natürlich ist es eine Option, den Algonquin Park auf dem Highway-60-Korridor einfach kostenlos zu durchqueren und die Landschaft bei der Fahrt zu genießen – doch so richtig kennenlernen könnt ihr den Alqonquin Provincial Park nur indem ihr den Highway – und das Auto! – verlasst und zu Fuß, mit dem Kanu oder mit dem Rad auf Erkundung geht.

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Wildlife im Algonquin Provincial Park: Elche, Bären & Beobachtungstipps
Mit etwas Glück könnt ihr im Algonquin Provincial Park Wildtiere beobachten – 55 verschiedene Säugetierarten sind hier zuhause, darunter Elche, Schwarzbären, Wölfe, Rotwild, Biber und Waschbären.
Ideal ist es, wenn ihr ein Fernglas im Gepäck habt. Konzentriert euch bei der Suche auf die tiefer liegenden Lichtungen am Rande der Seen, in den Sumpflandschaften und auf den Wiesen. Besonders empfehlenswert ist es am frühen Morgen oder am Abend kurz vor der Dämmerung nach Tieren Ausschau zu halten.
Was tun, wenn ihr auf einen Schwarzbären trefft?
Wichtig: Haltet immer einen respektvollen Abstand zu den Tieren! Solltet ihr auf Schwarzbären treffen, findet ihr hier wichtige Tipps:
1: Füttert niemals einen Schwarzbären!
2: Nähert euch auf keinen Fall dem Bären, sondert haltet respektvollen Abstand uns zieht euch langsam zurück.
Weitere Tipps – vor allem für Camper, findet ihr hier.




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Wandern im Algonquin Provincial Park: Die schönsten Trails
15 markierte Wanderwege (Trails) – vom ebenen Rundweg auf Holzstegen bis hin zur anspruchsvollen Wanderung sind entlang des Highway-60-Korridors ausgeschildert und bieten abwechslungsreiche Möglichkeiten, den Algonquin Provincial Park zu Fuß zu erkunden.
Für alle Wanderungen gilt: man benötigt gutes und festes Schuhwerk, Mückenschutz, Sonnenschutz, bei längeren Strecken Proviant, da es entlang der Wege keine Möglichkeit gibt, etwas zu kaufen.
Flyer mit Wanderkarten und Informationen stehen i.d.R. am Anfang des Weges zur Mitnahme bereit.

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Besonders empfehlenswerte Wanderungen sind aus meiner Sicht:
Whiskey Rapids Trail
Der 2,1 Kilometer lange Weg führt durch die malerische Landschaft entlang des Oxtongue Rivers, der hier immer wieder in kleinen Kaskaden hinabplätschert.
Der Weg ist als mittelschwer eingestuft und kann aufgrund der Nähe zum Fluss bei Regen oder Hochwasser sehr matschig und rutschig werden.
Hardwood Lookout
Klein aber fein ist im Herbst der 1 Kilometer lange Rundwanderweg zum Hardwood Lookout. Die Aussicht am Lookout ist aufgrund der Bäume leider etwas eingeschränkt, aber der Weg führt ausschließlich durch den Wald und lässt einen ganz in die Herbstfarben eintauchen. Auch im Sommer ist der Wanderweg zu empfehlen, weil er hauptsächlich im Schatten der Bäume verläuft. Zu anderen Jahreszeiten würde ich andere Trails bevorzugen.
Der Weg ist als mittelschwer eingestuft und enthält einige gut zu bewältigende Steigungen.
Mizzy Trail
Ein knapp 12 Kilometer langer Wanderweg der mal auf Wurzelwegen, mal auf Holzstegen oder Waldwegen zu mehreren Seen führt. Hier gibt es eine große Chance, Elche zu sehen – leider hatten wir bei unserer Tour kein Glück. Landschaftlich ist dieser Wanderung sehr zu empfehlen, da sie viel Abwechslung bietet.
Der Weg ist als anspruchsvoll eingestuft und man benötigt aufgrund der Länge des Weges eine gute Grundkondition.
Centennial Ridges
Als schönster aber auch anspruchsvollster Wanderweg entlang des Highway-60-Korridors gilt der 10,4 Kilometer lange Centennial Ridges Trail. Er bietet herrliche Ausblicke über die Landschaft des Algonquin Provincial Parks – besonders wenn das Laub der Bäume im Herbst bunt gefärbt ist.
Booth’s Rock Trail
Der 5,1 Kilometer lange Booth’s Rock Trail bietet traumhafte Ausblicke über die Landschaft und lohnt sich sehr! Jedoch verfügt er über begrenzte Parkplätze, die schnell voll sind. In den Herbstmonaten benötigt man für den Parkplatz dieses Trails eine extra Parkgenehmigung, die vorab über dir Website gebucht werden kann.
Spruce Bog Boardwalk
Einfach und entspannt ist der ebene Spruce Bog Boardwalk, der hauptsächlich auf Holzstegen durch ein Seen-/Sumpfgebiet führt und keinerlei Steigungen enthält.
Der Weg ist als einfach eingestuft und ist ca. 1,5 Kilometer lang.
Mew Lake
Besonders schön fand ich die kleinen Pfade bei Mew Lake. Achtung – die Wege sind nicht als Wanderwege ausgeschildert. Folgt hier ab dem Parkplatz der Beschilderung des Biketrails. Hier gibt es – vor allem in der Blaubeer-Saison im Sommer eine große Chance Schwarzbären oder Elche zu sehen. Falls ihr hier gerne eine länger Tour mit dem Rad unternehmen wollt, könnt ihr bei der Raststation Two Rivers Fahrräder ausleihen.



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Radfahren im Algonquin Provincial Park: Bike Trails & Verleih
Wenn ihr gerne mit dem Fahrrad unterwegs seid, könnt ihr herrliche Radtouren im Algonquin Provincial Park unternehmen. Entlang des Highway-60-Korridors sind zwei Radwege ausgeschildert – der Minnesing Bike Trail und der Mew Lake Bike Trail. Beim Restaurant/Campingplatz Lake of Two Rivers, der sich in unmittelbarer Nähe zu dem Mew Lake Trail befindet, gibt es einen Fahrradverleih von Algonquin Outfitters. Ein Fahrrad könnt ihr dort für ca. 50 Kanadische Dollar pro Tag ( ca. 31 Euro) ausleihen. Wenn ihr lieber ein E-Bike ausleihen möchtet, müsst ihr dafür ca. 100 Kanadische Dollar pro Tag (ca. 62 Euro) hinblättern. Zum Transport der Fahrräder zu einem anderen Trail, könnt ihr dort auch Fahrradanhänger ausliehen.



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Kanufahren im Algonquin Provincial Park: Routen, Verleih & Tipps
Besonders empfehlenswert ist es, den Algonquin Provincial Park mit dem Kanu zu erkunden. Der Park verfügt über insgesamt rund 1600 Kilometer Kanustrecken. Es werden geführte Tages- und Mehrtagestouren angeboten – oder man kann an mehreren Seen selbst ein Kanu mieten und auf eigene Faust lospaddeln. Die Mitarbeitenden der Kanuverleihe stehen bei der Planung der Strecken, den besten Spots für Wildlife-Sichtungen und mit Tipps und Informationen zur Wetterlage etc. zur Seite.
Eine Kanutour ist anstrengender als man denkt und vor allem der Wind kann eine entspannte Tour zum Kraftakt werden lassen. Plant eure Tour also immer nach der aktuellen Wetterlage, nehmt genügend Getränke und Proviant, sowie – je nach Wetter – Sonnenschutz, Regenkleidung etc. mit aufs Boot. Lasst euch vor der Abfahrt von den Leuten vor Ort immer aktuelle Tipps und Informationen geben. Fragt auch, wie lange ihr für die geplante Strecke ungefähr benötigt, um eure Kräfte besser einschätzen und einteilen zu können.
Sehr beliebt sind die mehrtägigen Kanu-/Camping-Touren, die tief in den Algonquin Provincial Park führen. Angeboten werden die Touren beispielsweise von Algonquin Outfitters. Auf der Website findet ihr eine Übersicht über die verschiedenen Touren. Der Anbieter vermietet auch Kanus – entweder direkt vor Ort an Seen wie dem Canoe Lake, Canisbay Lake oder Lake Opeongo.
Auf Wunsch werden die Kanus – bei Vorab-Buchung – auch zu diversen Seen eurer Wahl gebracht. Auch diese Infos könnt ihr der Website entnehmen. Die Leihgebühren werden immer für ganze Tage abgerechnet und gelten jeweils nur für einen Einstiegsort. Die Leihgebühr für ein Zweier-Kanu beträgt ca. 50 CAD (ca. 31 Euro).


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Picknick im Algonquin Provincial Park: Die schönsten Plätze
Der Algonquin Provincial Park verfügt über eine Vielzahl schöner Picknick-Spot, die meist mit Tischen und Bänken ausgestattet sind. Entweder ihr bringt euch etwas zu Essen und Trinken mit, oder ihr kauft etwas in einem der Shops entlang der Strecke. Gut ausgestattet ist vor allem der Two Rivers Store, der etwa in der Mitte des Highway-60-Corridors liegt. Dort gibt es auch einen Imbiss, der ein breites Angebot an Fast Food Gerichten bietet – darunter sehr leckere Poutine-Variationen (Pommes mit Sauce und Käse etc.). Das Eis muss ebenfalls sehr lecker sein, denn dort bildeten sich tagsüber oft Warteschlangen. Probiert haben wir es allerdings nicht.
Einen kleinen Shop gibt es auch am Lake Opeongo und am Canoe Lake. Dort gibt es zudem auch ein Restaurant mit Blick auf den See.
Uns gefielen die Picknick-Sites am Canisbay Lake und am Lake of Two Rivers (nur wenige Minuten östlich vom Two Rivers Store) besonders gut.

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Übernachten im Algonquin Provincial Park: Camping, Lodges & Cottages
Es gibt mehrere Möglichkeiten im Algonquin Provincial Park zu übernachten:
- Camping
Es gibt eine Vielzahl an Campingplätzen, die ihr in den Ferien und an Wochenenden vorab reservieren solltet. Es werden auch Cabins vermietet. - Lodges
Es gibt drei Lodges im Algonquin Provincial Park



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Mein Tipp: Parkway Cottage Resort
Wir haben nur wenige Kilometer westlich außerhalb des Algonquin Provincial Parks im Parkway Cottage Resort übernachtet und haben uns dort sehr wohl gefühlt.
Das kleine Resort verfügt über 8 Cottages in verschiedenen Größen, die einfach aber gut ausgestattet sind. Unser Cottage #2 verfügte über zwei Schlafzimmer, ein Badezimmer, einen großen Wohnbereich mit einem Sofa, Esstisch und Küche sowie einer Terrasse mit Grill.
Unser Cottage war sehr sauber und die Küche war gut ausgestattet. Ich hätte mir zu den beiden Stühlen auf der Terrasse noch einen Tisch auf der Terrasse gewünscht, so dass man Draußen essen kann. Aber zum Cottage gehörte auch ein kleiner Sitzplatz mit einem Tisch und Bänken gleich nebenan, so dass wir eben alles die Treppe hinabtrugen und uns dort niedergelassen haben.
Das Resort liegt direkt an einem See und bietet einen schönen kleinen Strand mit Liegestühlen und die Möglichkeit, kostenlos mit einem der resorteigenen Kanus in See zu stechen.
Zum Parkway Cottage Resort gehört auch ein kleiner aber feiner Laden, in dem man von Souvenirs und Klamotten über Lebensmittel, Getränke bis hin zu Medikamenten und Hygieneprodukten fast alles bekommt, was man als Selbstversorger benötigt.
Der sehr freundliche und sympathisch Eigentümer gab uns zudem noch jede Menge Tipps für lohnenswerte Unternehmungen und Aktivitäten im Algonquin Provincial Park.
Bezahlt haben im Parkway Cottage Resort für drei Nächte für zwei Personen im August rund 650 CAD (ca. 404 Euro).
Algonquin Provincial Park Kanada: Wandern, Kanu & Wildlife Tipps
Häufige Fragen zum Algonquin Provincial Park
Wann ist die beste Reisezeit für den Algonquin Provincial Park?
Die beste Reisezeit ist von Mai bis Oktober. Besonders beliebt ist der Herbst (Mitte September bis Mitte Oktober), wenn der Park in leuchtenden Herbstfarben erstrahlt. Aber auch im Winter hat der Park einen ganz besonderen Reiz.
Braucht man Tickets für den Algonquin Provincial Park?
Ja. Sobald man den Highway 60 verlässt, Wanderwege nutzt, Kanufahren möchte oder einen Campingplatz anfährt, ist ein Eintrittsticket erforderlich, das vorab online gebucht werden sollte oder alternativ bei den Besucherzentren erhältlich ist.
Kann man den Algonquin Provincial Park kostenlos besuchen?
Der Highway-60-Korridor kann kostenlos durchfahren werden. Für alle Aktivitäten abseits des Highways (Wandern, Kanu, Picknick, Camping) fallen jedoch Parkgebühren an.
Welche Tiere kann man im Algonquin Provincial Park sehen?
Mit etwas Glück lassen sich Elche, Schwarzbären, Wölfe, Biber, Waschbären sowie zahlreiche Vogelarten beobachten – besonders in den frühen Morgen- und Abendstunden.
Ist der Algonquin Provincial Park für Wanderanfänger geeignet?
Ja. Es gibt sowohl einfache Wanderwege wie den Spruce Bog Boardwalk als auch anspruchsvolle Trails wie den Centennial Ridges Trail.
Kann man im Algonquin Provincial Park Kanu fahren?
Ja, der Park ist eines der besten Kanureviere Kanadas mit rund 1.600 Kilometern Kanurouten. Kanus können an mehreren Seen gemietet werden, auch geführte Touren sind möglich.
Wo kann man im Algonquin Provincial Park übernachten?
Möglichkeiten sind Campingplätze, Cabins und Lodges im Park sowie Cottages und Resorts in der Umgebung, wie z. B. westlich des Parks.
Ist der Algonquin Provincial Park für Familien geeignet?
Ja, besonders der Highway-60-Korridor mit kurzen Wanderwegen, Picknickplätzen und Seen ist familienfreundlich und gut erschlossen.
Gibt es Grizzlys im Algonquin Provincial Park?
Nein. Grizzlybären kommen nicht im Algonquin Provincial Park vor. Der Park liegt in Ontario, und Grizzlys sind in Kanada vor allem in Westkanada (z. B. British Columbia, Alberta) beheimatet. Im Algonquin Provincial Park leben dagegen Schwarzbären, die deutlich kleiner und meist scheuer sind als Grizzlys. Trotzdem gilt: Abstand halten, nicht füttern und bei Begegnungen ruhig sowie langsam zurückziehen.
Was kann man im Winter im Algonquin Provincial Park unternehmen?
Im Winter verwandelt sich der Algonquin Provincial Park in ein Schnee‑ und Outdoorparadies. Beliebte Aktivitäten sind u. a.:
- Langlaufen auf präparierten Trails
- Schneeschuhwandern durch verschneite Wälder
- Winterwandern auf markierten Strecken
- Wildtier‑Beobachtung im Schnee (Spurenlesen)
- Eisfischen an zugefrorenen Seen
- Wintercamping für Abenteurer
Viele Besucher schätzen die unberührte Winterlandschaft und die Ruhe nach der Hauptsaison. Achte im Winter besonders auf:
- aktuelle Wetter‑ & Eisbedingungen
- warme Kleidung
- gut sichtbare Markierungen an Trails

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