Mein Dubai-Abenteuer

Wir waren in der Pfingstferien für drei Tage in Dubai. Am Abend fuhren wir nach Frankfurt und flogen von dort nach Abu Dhabi. Der Flug dauerte sechs Stunden. Wir sind dann früh morgens in Abu Dhabi gelandet. Auf dem Weg zum Bus habe ich schon angefangen zu schwitzen, es war sehr heiß und schwül, dabei war es erst 6 Uhr morgens. Auf dem Weg nach Dubai haben wir viele prachtvolle Moscheen gesehen. Die Landschaft sah sehr karg, trocken und sehr sandig aus. Nach einer Stunde kamen wir in unserem Hotel, dem JA Ocean View Hotel an. Das Hotel war auf den ersten Blick sehr hoch, aber später sahen wir, dass einige Nachbarhotels noch höher waren. Das Ocean View Hotel hatte 25 Stockwerke, unser Zimmer war in der 22. Etage. Wir haben dann im 24. Stock gefrühstückt (mit Blick auf’s Meer und den Strand). Das Hotel hat nur Zimmer mit Meerblick.

JA Ocean View Hotel, Ausblick, Dubai mit Kindern

Der Blick von unserem Hotelzimmer war super

Jumeirah Beach

Gleich am ersten Tag waren wir im Pool, der angenehm warm war. Am Strand waren wir auch, das Meer war sogar noch wärmer als der Pool, fast wie in einer Badewanne. Trotzdem war es sehr erfrischend. Wir haben uns gegen die Wellen geworfen, eine hat mich überrascht und so umgehauen, dass ich mir den Kopf am Boden anschlug und fast meine Taucherbrille verlor. Am Strand wehte eine „leichte Brise“, die unseren Sonnenschirm wegschleuderte, so dass unser Strandnachbar sich mit einem Hechtsprung schützend vor seine Freundin stellte und unseren Schirm auffing. Wir haben ihn dann lieber nicht mehr aufgestellt. Die Nachbarn haben uns trotzdem keines Blickes mehr gewürdigt.

Jumeirah Beach, Dubai mit Kindern

Jumeirah Beach

Arabisches Essen und Bauchtanz

Abends gab es typisches arabisches Essen im Hotel. Das Essen war ungewohnt und schmeckte nach Gewürzen, die ich nicht kannte. Für mich war es fast ein bisschen zu exotisch. Aber ich mochte das Fladenbrot sehr gerne. Zum Glück gab es sehr viel davon, denn auch die anderen Kinder fanden das Brot gut. Nach dem Essen kamen Bauchtänzerinnen, die zu lauter und schriller Musik tanzten. Eine tanzte mit einem Kerzenleuchter auf dem Kopf (der aussah wie ein Wikingerhelm mit Plastikkerzen), die andere sah ein bisschen aus wie ein Christbaum, da sie blinkende Lichterketten an ihrer Kleidung hatte. Im Zimmer bin ich dann ziemlich schnell eingeschlafen.

Dubai mit Kindern, Dubai Aquarium

Tunnel durch das Dubai Aquarium

Haie, Rochen und das höchste Gebäude der Welt: Burj Khalifa

Am nächsten Morgen ging’s in die Dubai Mall mit richtig vielen Läden. Dort war auch der Eingang zum Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Welt. Der Aufzug schafft sieben Meter in einer Sekunde. Es hat 150 Stockwerke, wir fuhren bis zur 125. Etage. Man konnte weit sehen. Auf der einen Seite Großstadt und Meer, auf der anderen Wüste. Die Wolkenkratzer sahen von oben richtig mini aus. Aber nach einer Weile mussten wir wieder runter und gingen weiter ins Dubai Aquarium, das mitten in der Dubai Mall lag.

Dubai mit Kindern, Dubai Aquarium

Im Aquarium waren viele schöne Fische, die wahrscheinlich nur kurz überlebten, weil im gleichen Becken auch mindestens zehn Haie schwammen.Besonders lustig fand ich die Rochen, die, wenn sie an der Scheibe entlang schwammen, aussahen also ob sie lächelten. Abends waren wir in einem asiatischen Restaurant am Strand. Während die Eltern noch gemütlich aßen, spielten wir Kinder verstecken an der Strandpromenade. Das war spannend, da es viele Verstecke gab und die Atmosphäre toll war. Obwohl wir in einem, für uns fremden Land waren, fühlten wir uns sehr sicher und entspannt.

Wild Wadi Waterpark, Dubai mit Kindern

Wild Wadi Waterpark

Burj Al Arab, Wild Wadi Waterpark, Dubai mit Kindern

Burj Al Arab

Wild Wadi Waterpark

Am dritten und leider letzten Tag waren wir im Wild Wadi Wasserpark mit richtig coolen Rutschen. Bei einer ist man mit der starken Strömung bergauf gerutscht – das war toll! Auf die Freefall-Rutsche habe ich mich nicht getraut. Ich lockte meine Mutter aber auf die, für mich, sehr lustige Reifenrutsche. Als wir unten ankamen war sie ganz bleich – ich kann gar nicht verstehen warum…

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Sonnenuntergang in der Wüste

Safari in der Wüste

Am Abend haben wir mit einem Jeep eine Tour durch die Wüste gemacht. Wir sind kreuz und quer über die Dünen geschanzt. Es war sehr holprig. Mitten in der Wüste entdeckten wir Orynx-Antilopen. Wir hielten an und bestiegen ein paar Dünen. Ich hatte Flipflops an – aber nicht lange. Einer blieb im Sand stecken, der andere rutschte die Dünen runter. Obwohl wir zu dritt nach ihm suchten, mussten wir eine ganze Weile im Sand graben um ihn zu finden. Ich musste mich hinsetzen, weil meine Füße wegen dem heißen Sand brannten.  Wüstensafari, Dubai mit Kindern, Mein Dubai-Abenteuer

Kamelreiten in der Wüste

Wir sind dann in ein Camp zum Abendessen gefahren. Dort konnte man sich Henna-Tattoos malen lassen. Wir sind auch auf Kamelen geritten. Ich wusste nicht, dass man auf Kamelen so hoch sitzt. Aber ich habe mich richtig erschreckt, als das Kamel in die Hocke gegangen ist. Man sackt ungefähr einen halben Meter runter. Als wir zurück zum Hotel gefahren sind, war es schon dunkel. Das war unsere letzte Nacht in Dubai. Morgens um 5 Uhr mussten wir dann schon los. Es war eine meiner spannendsten Reisen, weil es eine komplett andere Kultur und Atmosphäre war, die ich so nicht kannte. Drei Tage sind noch nie so schnell vergangen!

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Hinweis: Ich war im Rahmen einer Pressereise mit meiner Mama in Dubai unterwegs.

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2 Responses to “Mein Dubai-Abenteuer”

  1. Nadine Difre13. Juni 2016 at 07:33 #

    Wie süß! Als sie unten war war sie ganz bleich…ich versteh gar nicht warum… Haha. Auf diese Freifallrutsche hätten mich keine 10 Pferde bekommen. Ich ziehe meinen Hut, Antje. Und das Deine Tochter nun Co-Autorin ist finde ich super. Wenn J. mal soweit ist, wäre das auch total sein Ding. GlG/ Nadine

  2. Heike Kaufhold13. Juni 2016 at 10:25 #

    Schön geschrieben! Und ich wünsche mich dorthin – sofort! Das Wetter hier hält ja keiner aus!

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